Auch Fifa-21-Quellcode

Hacker stehlen Daten von EA und bieten sie zum Verkauf an

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von Eric Belot und lha

Hacker haben Daten von Spielehersteller EA gestohlen und bieten einen Teil davon zum Verkauf an. Betroffen sind der Quellcode sowie sensible Daten zu Fifa 21. Insgesamt ergaunerten die Hacker 780 Gigabyte an Daten.

(Source: Guglielmo Basile / Unsplash)
(Source: Guglielmo Basile / Unsplash)

Der Spielehersteller Electronic Arts (EA) hat einen Hackerangriff erlitten. Wie "The Verge" berichtet, erbeuteten die Angreifer den Quellcode und diverse Tools von EA. Zudem hätten sie etroiSDKs und API-Schlüssel von Microsoft Xbox und Sony erlangt. "The Verge" verweist auf einen Screenshot von "Bleeping Computer", in welchem es heisst, die Hacker hätten Daten im Umfang von 780 Gigabyte gestohlen. Gemäss "Bleeping Computer" behaupten Angreifer, abgesehen vom vollen Quellcode für Fifa 21 auch Spielerdaten sowie Spielwährung erlangt zu haben. Diese stünden zum Verkauf bereit. Die Hacker würden aber nur Angebote von grossen Namen in der Hacker-Community akzeptieren. Gemäss "Bleeping Computer" verwenden Hacker Spielwährungen für Geldwäscherei.

Laut "The Verge" ist es unwahrscheinlich, dass andere namhafte Spielemacher den Quellcode von EA willentlich nutzen. Allerdings könnten dadurch geheime Projekte und Spieleideen, oder auch Entwicklerkommentare publik werden. Ein solcher Cyberangriff schadet auch dem Ruf des Unternehmens.

EA untersucht Vorfall

Ein Sprecher von EA bestätigte gegenüber "The Verge", dass die Hacker Teile des Quellcodes von Fifa 21 und damit verbundene Tools ergatterten. Er fügte hinzu, dass die Cyberkriminellen keinen Zugang zu Spielerdaten erhalten hätten. Das Unternehmen habe im Anschluss an den Datenklau seine Sicherheit verbessert.

Wie der Sprecher weiter sagt, erwartet EA durch diesen Cyberangriff keinen Einfluss auf seine Spiele oder sein Geschäft. Für den Sprecher war dies kein Angriff mit Absicht auf Lösegeld. Das Unternehmen habe rechtliche Mittel ergriffen, um den Vorfall zu klären.

Apropos Hackerangriff: Im März zeigte SRF Bilder eines angeblichen Hackerangriffs auf Ruag International. Das Unternehmen reagiert auf die Kritik durch das SRF-Magazin "Rundschau". Hinweis auf einen Hackerangriff soll es keine geben. Dennoch ergreift das Unternehmen dringende Massnahmen, um die IT-Sicherheit zu stärken. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

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