Schweizer Unternehmen finden Anschluss an Gaia-X wichtig
Eine Umfrage des Swico zeigt, dass eine grosse Mehrheit der Swico-Mitglieder einen Anschluss an Gaia-X möchte. Die Befragten sind der Meinung, ihre Unternehmen würden grösstenteils davon profitieren.
Der Wirtschaftsverband Swico hat eine Umfrage über die Bedürfnisse unterschiedlich grosser Unternehmen bezüglich Gaia-X publiziert. Das Ergebnis ist deutlich: 77 Prozent der Teilnehmenden finden einen Zugang zu Gaia-X notwendig, heisst es in der Umfrage.
Rund die Hälfte von den teilnehmenden Mitgliederunternehmen beschäftigen 1 bis 50 Mitarbeitende. 27 Prozent der Unternehmen beschäftigen 51 bis 500 Mitarbeitende und 17 Prozent über 500 Mitarbeitende. 6 Prozent der Befragten haben dazu keine Angaben hinterlegt.

Eine klare Mehrheit ist für einen Anschluss an Gaia-X. (Source: Swico)
Vor- und Nachteile
Die teilnehmenden Unternehmen sehen die Vorteile von Gaia-X in einer verbesserten Datensouveränität, Klarheit im internationalen Datenschutzumfeld und der Innovationsförderung. Hinsichtlich der Förderung von Innovationen und dem Abbau von Dienstleistungsentwicklungen ist die Zustimmung aber nicht so gross wie in anderen Punkten. Auf einer Skala von 0-10 geben die Befragten durchschnittlich den Wert 6 an.
Nachteile hingegen würden die Unternehmen fast keine sehen. Mehr als die Hälfte meinen, der Anschluss an Gaia-X schränke ihr Unternehmen nicht ein. Nur 8 Prozent denken, dass ein Anschluss an Gaia-X Nachteile etwa in Form von hohen Einstiegshürden oder Risiko bezüglich des Geschäftserfolgs.

Einige Befragte meinen, die Nachteile würden sich noch zeigen. Andere sehen keine negativen Auswirkungen. (Source: Swico)
Interesse an Gaia-X Hub
Die Unternehmen zeigen auch ein grosses Interesse an den ausländischen Gaia-X-Hubs. 80 Prozent der Teilnehmenden möchten sich künftig weiterhin über den Stand der Hubs informieren. Zudem soll Swico weiter intensiv mit den Schweizer Behörden zusammenarbeiten, um auf die Gründung eines eigenen Schweizer Gaia-X-Hubs hinzuarbeiten.
Swico kommt diesen Bedürfnissen laut eigenen Angaben entgegen: Der Wirtschaftsverband will auf die Errichtung eines Schweizer Datenhubs hinwirken und werde "eine Koordinationsfunktion für die Mitglieder der ICT Branche wahrnehmen."
Betrüger verkaufen ungültige Tickets
48'000 Samsung-Mitarbeitende drohen mit Streik
Cyberkriminelle verbreiten gefälschte Claude-KI-Apps
Claude Mythos hilft bei MacOS-Exploit
Google baut die Suche zum KI-Agenten um
Bechtle Schweiz ernennt neuen Managing Director
Unternehmen geben 2026 über 2,5 Billionen US-Dollar für KI aus
Adnovum stellt Cybersecurity-Bereich neu auf
Infomaniak gibt Mehrheit der Stimmrechte an Stiftung ab