Logitech erleidet Umsatz- und Gewinneinbruch
Logitech kämpft mit schlechten Verkaufszahlen. Im wichtigen Weihnachtsquartal tauchte der Umsatz des schweizerisch-amerikanischen Herstellers von Computerzubehör um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Reingewinn schrumpfte derweil um einen Drittel.
Logitech muss im dritten Geschäftsquartal 2023 einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen. Die Erlöse schrumpften im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 Prozent auf 1,27 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis spiegle das schwierige makroökonomische Umfeld wider, teilt der Hersteller mit. Die Inflation und die Nachfrageschwäche seitens Privat- und Unternehmenskunden hätten den Geschäftsgang belastet.
Der Absatz fiel in allen Produktkategorien. Im Bereich Gamingzubehör, dem für Logitech nach Umsatz wichtigsten Geschäftsbereich, fielen die Verkaufszahlen um 16 Prozent. In der Sparte Video Collaboration verzeichnete der Hersteller einen Rückgang von 21 Prozent und bei den Tastaturen sowie Combos ein Minus von 22 Prozent.
Reingewinn schrumpft um einen Drittel
Das operative Ergebnis (Non-GAAP) sank um 32 Prozent auf 204 Millionen Dollar. Unter dem Strich schreibt der Hersteller einen Reingewinn von knapp 140,2 Millionen Dollar – rund ein Drittel weniger als im Vorjahresquartal.
Logitech stürzt allerdings von einem ausgesprochen hohen Niveau: Nach Ausbruch der Coronapandemie schossen die Verkaufszahlen des Herstellers in die Höhe – das vergangene Geschäftsjahr bilanzierte Logitech noch mit einem Rekordumsatz von 5,48 Milliarden Dollar. Zudem liegt der nun verbuchte Quartalsumsatz von 1,27 Milliarden Dollar 40 Prozent über dem Erlös, den der Hersteller im Vergleichsquartal 2019, also noch vor der Pandemie, verzeichnet hatte.
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