Azure OpenAI Service von Microsoft ist jetzt in der Schweiz verfügbar
Microsoft gibt die Verfügbarkeit des Azure OpenAI Dienstes in der Schweiz bekannt. Dabei werden Kundendaten im Schweizer Rechenzentrum lokal gespeichert und nicht mit der separaten OpenAI Organisation geteilt. Somit sollen unternehmensweite Standards bezüglich Sicherheit und Datenschutz eingehalten werden.
Der Azure OpenAI Service von Microsoft ist jetzt in der Cloud-Region Switzerland North verfügbar. Dies gab Microsoft am 18. September bekannt. Die Daten des Dienstes werden nun lokal im Schweizer Rechenzentrum gespeichert. Davon profitieren laut Microsoft Schweizer Organisationen, indem sie die KI-Dienste von Azure OpenAI in einer sicheren und unternehmenskonformen Umgebung nutzen können.
Gemäss Mitteilung sorgt Microsoft dafür, dass der Azure OpenAI Dienst bei KI-Modellschulungen keine Kundendaten verwendet. Stattdessen können Entwickler und Entwicklerinnen von KI-Anwendungen vortrainierte Modelle wie ChatGPT nutzen und so das Eigentum an ihren Daten behalten. Das Azure OpenAI Service tätige zudem keine API-Aufrufe beim öffentlichen OpenAI-Dienst und teile somit keine Kundendaten mit der separaten OpenAI-Organisation.
Microsoft bietet viele der OpenAI Modelle auf seiner eigenen Infrastruktur an. Dass diese KI-Dienste von Azure OpenAI nun mit lokaler Datenhaltung in der Cloud-Region Switzerland North verfügbar sind, markiert laut Mitteilung ein Meilenstein. Für Schweizer Organisationen sei dies ein wichtiger Schritt, um KI-Innovationen hierzulande voranzutreiben und dabei lokale Datenschutzvorschriften zu beachten.
Übrigens: Microsoft bietet seine beiden Produkte Teams und Office bald getrennt an. Grund dafür ist ein Kartellverfahren der EU. Lesen Sie hier mehr darüber.
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