Das Managed-Service-Geschäft in der Schweiz brummt
Schweizer Vertriebspartner haben im Jahr 2022 mit Managed Services 4,7 Milliarden US-Dollar umgesetzt – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. 2023 dürfte sich dieser Betrag weiter erhöhen. Insbesondere im Bereich Cybersecurity laufen die Geschäfte gut.
Das Geschäft mit Managed Services in der Schweiz wächst. Dies geht aus einer von Canalys im Auftrag von Cisco durchgeführten Untersuchung hervor. Demnach setzten hiesige Channel Partner im Jahr 2022 über 4,7 Milliarden US-Dollar durch Managed Services um. Das sind um 14,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie Cisco anmerkt, liegt das Schweizer Wachstum knapp unter dem EMEA-Durchschnitt von 15,2 Prozent. Das stärkste Wachstum zählt Italien (16,0 Prozent) vor Spanien (15,8 Prozent) und Frankreich (15,2 Prozent).
Der Umsatz verteilt sich auf viele Schultern, wie es weiter heisst. In der Schweiz zählte Canalys 4315 Partner – in der gesamten EMEA-Region sind es 148'347.
Für 2023 zeichnet sich eine erneute Umsatzzunahme ab, wie Canalys ausführt. Das Unternehmen prognostiziert für das globale Geschäft mit Managed Services ein Wachstum von 12,7 Prozent. Das höchste Potenzial für mehr Umsatz liege im Bereich Cybersecurity, heisst es unter Berufung auf eine Umfrage unter Vertriebspartnern. 56 Prozent von ihnen rechnen hier mit einem Umsatzplus. Gründe dafür könnten die dynamische Bedrohungslandschaft und ein weltweiter Mangel an Cybersecurity-Fachkräften sein, ordnet Canalys ein. 55 Prozent der befragten Partner rechnen zudem mit mehr Umsatz mit Cloud-Infrastrukturmanagement. 53 Prozent rechnen schliesslich mit mehr Umsatz mit Network Managed Services.
Dass sich die Canalys-Prognose bewahrheiten dürften, zeigt auch die Analyse von ISG. Demnach war das 2. Quartal 2023 für den Managed-Services-Markt in EMEA das beste aller Zeiten. Der kombinierte Umsatz für Business-Services stand jedoch leicht im Minus. Mehr dazu lesen Sie hier.
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