Neue Malware hat es auf Bankomaten in Europa abgesehen
Das neue Schadprogramm EU ATM Malware gefährdet Geldautomaten in Europa. Mit einer Effektivität von 99 Prozent kann man bis zu 30'000 US-Dollar abheben.
Eine neue Malware namens EU ATM Malware hat es auf Geldautomaten in Europa abgesehen. Die Malware wird auf dem Darknet über verschiedene Bezahlmethoden verkauft und verfügt über verschiedene Betriebsmodi. Die Effektivität in Europa beträgt 99 Prozent, wie Kaspersky mitteilt. Dies ermöglicht es, bis zu 30'000 US-Dollar an einem einzelnen Geldautomaten abzuheben. Kaspersky geht davon aus, dass die Malware auf XFS basiert, da sie plattformübergreifend funktioniert.
Malware für Bankomaten sind nichts Neues. Kaspersky fand bisher bei jeder Sicherheitsanalyse mindestens eine Angriffsmethode, die eine vollständige Bargeldabhebung ermöglicht. Um die Sicherheit von Bankomaten zu analysieren, hat Kaspersky vor Jahren verschiedene Tools entwickelt. Mit kleinen Anpassungen kann dieses Tool auch auf aktuellen Betriebssystemversionen angewendet werden. Diese testen, ob eine Bargeldabhebung an Geldautomaten möglich ist.
Der Cybersecurity-Anbieter empfiehlt regelmässige Pentests und Sicherheitsbewertung der Geldautomaten sowie eine schnelle Reaktion und zeitnahe Umsetzung von Massnahmen, wenn eine Schwachstelle entdeckt wird.
Übrigens: An seiner ersten internationalen Cyber Immunity Conference in Dubai hat Kaspersky im April ein neues sicheres Betriebssystem für Thin Clients präsentiert. Wie dieses hilft, die Cyber-Immunity-Strategie des Unternehmens zu verwirklichen, erklären Experten von Kaspersky und Boll Engineering hier.
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen
"Die steigenden Anforderungen stärken die Rolle der lokalen RZ-Anbieter"
KI-Kompetenzen prägen immer mehr Stellenprofile
Vermeintliche EWZ-Mitarbeitende vishen nach Twint-Konten
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
Schweizer Gemeinden fordern mehr Zusammenarbeit für die Digitalisierung