Google verschickt irrtümlicherweise E-Mails an Google-Pay-Nutzende
Google hat aus Versehen E-Mails an Google-Pay-Nutzerinnen und Nutzer versendet, in der steht, dass ein neues Zahlungsmittel zu ihrem Google-Konto hinzugefügt wurde. Die "neue" Karte war bei vielen bereits abgelaufen.
Vergangenen Mittwoch und Donnerstag haben mehrere Google-Pay-Nutzerinnen und Nutzer eine verwirrende E-Mail erhalten. Darin stand, dass ihrem Google-Konto ein neues Zahlungsmittel hinzugefügt wurde. Allerdings war die Karte bereits ungültig, wie "Bleepingcomputer" berichtet.
Viele Nutzerinnen und Nutzer teilten dies auf den sozialen Medien, um nach Rat zu fragen. Das Problem wurde auch zum "Trending"-Thema im Support Forum von Google. Das Unternehmen verschickte daraufhin eine zusätzliche Mail an alle Betroffenen, um aufzuklären, dass es sich um einen Irrtum handelt.
Google versicherte den Empfängerinnen und Empfängern, dass niemand unbefugt auf persönliche Informationen zugegriffen habe. Daher müssten die Betroffenen auch nichts unternehmen und sie könnten die E-Mail ignorieren, heisst es weiter. Es sei aber wichtig, die Zahlungsmethoden und Transaktionen, die im Google-Konto und ähnlichen digitalen Wallet-Produkten aufgeführt sind, regelmässig zu überprüfen.
Übrigens: Cyberkriminelle haben mit einer bösartigen App namens Wallet Connect versucht, in grossem Stil Kryptogeld ihrer Opfer abzugreifen. Die App blieb fünf Monate lang unentdeckt im Google Play Store.
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