Cyberkriminelle knacken im Schnitt 4 Schweizer Benutzerkonten pro Minute
Im dritten Quartal 2024 haben Cyberkriminelle in der Schweiz durchschnittlich 4 Benutzerkonten pro Minute geknackt, wie der Anbieter von VPN-Diensten Surfshark feststellt. Allein für dieses Jahr verzeichnet der Anbieter hierzulande bislang über eine Million gehackter Accounts.
4 geknackte Benutzerkonten pro Minute - diesen Schnitt hat der in den Niederlanden ansässige Anbieter von VPN-Clients Surfshark für die Schweiz im dritten Quartal 2024 ermittelt. 2024 gab es hierzulande demnach bereits rund 1,2 Millionen offengelegter Benutzeraccounts, davon etwa 535’000 allein im dritten Quartal.
Zum Vergleich: Für Deutschland verzeichnet der Anbieter im dritten Quartal 2024 circa 14,6 Millionen offengelegter User Accounts; in Italien derweil 7,8 Millionen.
Weltweit seien im dritten Quartal 2024 insgesamt 423 Millionen Konten angegriffen worden, heisst es in der Mitteilung von Surfshark, wobei die USA mit 22 Prozent aller Datensicherheitsverstösse auf Platz eins liegen würden. Frankreich liegt demnach auf Platz 2, Russland auf Platz 3, gefolgt von Deutschland und Japan.
Global betrachtet, habe sich die Zahl der Sicherheitsverstösse im Vergleich zur Vorjahresperiode verdoppelt, heisst es weiter. In Europa sei die Zahl der Sicherheitsverletzungen im Jahresvergleich um 70 Prozent auf 88 Millionen registrierter Fälle gestiegen. Europäische Konten machten 21 Prozent aller verletzten Konten weltweit aus. Am häufigsten stammen gehackte Accounts aus den USA mit einem Viertel aller weltweit betroffenen Konten.
Apropos Cyber-Lagebild: Gemäss einer Untersuchung von Dreamlab gab es in der Schweiz per Anfang Jahr über 2,5 Millionen öffentlich bekannte und dokumentierte Schwachstellen - die Dunkelziffer dürfte noch einiges höher sein, wie Dreamlab-CEO Nick Mayencourt anlässlich der Swiss Cyber Security Days 2024 sagte. Mehr dazu lesen Sie hier.
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