Die meisten Cyberangriffe erfolgen nach Feierabend
Besonders brenzlig wird es ausserhalb der Geschäftszeiten: Am häufigsten schlagen IT-Sicherheitslösungen nach Büroschluss Alarm; 15 Prozent der Fälle treten an Wochenenden auf.
Cyberattacken passieren meistens dann, wenn niemand da ist, um sie abzuwehren. 51 Prozent der Alerts fallen ausserhalb der Geschäftszeiten an, 15 Prozent am Wochenende, wie aus dem aktuellen Security Operations Report von Arctic Wolf hervorgeht.
Demnach sind insbesondere kleinere Teams mit einer Flut an Security-Alerts überfordert: Von 138 Millionen beobachteten Fällen sei nur einer relevant - für KMUs sei es dementsprechend nahezu unmöglich, echte Bedrohungen aus dieser Masse herauszufiltern, schreibt der Anbieter von IT-Sicherheitslösungen.
"Die heutige Bedrohungslandschaft ist geprägt von rund um die Uhr stattfindenden Angriffen, die durch die Nutzung von KI massgeschneidert erfolgen", lässt sich Sebastian Schmerl, Vice President Security Services EMEA bei Arctic Wolf, in der Mitteilung zur Publikation des Reports zitieren. "Die raffinierten Attacken zielen auf Identitäten ab, nutzen für sie günstige Zeitfenster aus und rufen Alarm-Fatigue hervor, sodass Verteidiger mit immer komplexeren Taktiken konfrontiert sind."
Besonders unter Druck stehen dem Report zufolge das Bildungs- und das Gesundheitswesen sowie die industrielle Fertigung respektive KMUs mit Produktionsanlagen, Kliniken und Hochschulen.
Der Bildungssektor hat seine Reaktion auf Ransomware-Angriffe übrigens deutlich verbessert, wie aus einem Bericht von Sophos hervorgeht. Mehr dazu lesen Sie hier.
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