Swisscom und Swisspower stärken die Cyberresilienz des Energiesektors
Swisscom und der Stadtwerke-Verbund Swisspower bündeln ihre Kräfte, um die Cyberresilienz des Schweizer Energiesektors zu stärken. Energieversorger sollen dadurch ihre OT-Systeme ganzheitlich absichern können.
Swisspower, eine Vereinigung von 20 Stadtwerken und anderen regionalen Energieversorgern, und der Telko Swisscom haben eine Partnerschaft geschlossen. Dadurch wollen sie die Cybersicherheit im Schweizer Energiesektor stärken, wie Swisspower mitteilt.
Der Stadtwerke-Verbund decke bereits die Bereiche Inventarisierung, Monitoring und Anomalie-Erkennung ab. Im Rahmen der Partnerschaft erweitere Swisscom dieses Angebot. Der Telko steuert laut Mitteilung zudem Know-how in Managed Security Services, einschliesslich eines Security Operations Centers (SOC), Systemintegration sowie einen 24/7 Security Incident Response bei, wie Swisspower schreibt. Die Kooperation soll hiesigen Energieversorgern eine ganzheitliche Absicherung ihrer Operational Technology Systeme (OT-Systeme) ermöglichen.
"Viele Energieversorger sind sich ihrer Cyberrisiken nicht bewusst", sagt Adrian Märklin, Head Cybersecurity bei Swisspower. Zusammen mit Swisscom wolle man deshalb Risiken sichtbar machen, Lösungen entwickeln und Schutzmassnahmen umsetzen.
Das gemeinsame Angebot decke Beratung, Implementierung und Betrieb ab. Es umfasst laut Mitteilung unter anderem OT-Asset-Transparenz, Vulnerability Management, Anomalie- und Threat Detection, SOC-as-a-Service, 24/7 Incident Response sowie kontinuierliche Optimierung. Kundendaten würden dabei jederzeit in der Schweiz bleiben, betont Swisspower.
Swisspower hat 2023 übrigens mit Hitachi Energy und dem IT-Sicherheitsdienstleister Digitronik ein SOC gegründet. Dieses hat sich dem Schutz von operativen Technologien im Energiesektor verschrieben. Lesen Sie hier mehr dazu.
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