41,7 Prozent des Gesamtumsatzes

JCDecaux steigert Umsatz mit DooH

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von Valentina Graziano und dwi

Der OoH-Anbieter JCDecaux verzeichnet im Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzplus von 0,8 Prozent. Das DooH-Geschäft macht inzwischen fast die Hälfte des Gesamtumsatzes aus und bleibt der wichtigste Wachstumstreiber des Unternehmens.

(Source: SeanPavonePhoto / iStock.com)
(Source: SeanPavonePhoto / iStock.com)

JCDecaux schliesst das Jahr 2025 mit einem Umsatz von 3,96 Milliarden Euro und einem Wachstum von 0,8 Prozent ab. 2024 erzielte der OoH-Anbieter mit 3,94 Milliarden Euro nur einen leicht geringeren Umsatz. Im vergangenen Geschäftsjahr erwies sich das digitale Segment mit einer Steigerung um 7,7 Prozent als wichtigster Wachstumstreiber, wie das Unternehmen mitteilt. Es machte nämlich rund 41,7 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Vor fast 10 Jahren waren es noch 12,9 Prozent.

Im Programmatic-Segment stagniert das Wachstum ebenfalls: Während der Bereich im Jahr 2024 laut "Invidis" um 45,6 gewachsen war, erlebt er 2025 ein Wachstum von nur 19,2 Prozent. Mit insgesamt 180,5 Millionen Euro mache das Segment rund 10,9 Prozent der digitalen Erlöse aus.

Der Geschäftsbereich Billboard, also Plakatwände, mache insgesamt 11,6 Prozent des digitalen Umsatzes aus und erlebt mit 533,2 Millionen Euro einen Rückgang um -2,4 Prozent. Dies ist laut JCDecaux auf einen zweistelligen Rückgang in Frankreich zurückzuführen. Street Furniture (2,01 Milliarden, +0,7 Prozent) und Transport (1,42 Milliarden, +2,2 Prozent) bleiben hingegen im Plus. Street Furniture übernimmt dabei mit 48,6 Prozent den Grossteil des digitalen Umsatzes ein, während Werbung auf Transportmitteln 39,9 Prozent ausmacht. 

Nordamerika (319,1 Millionen Euro) und die Region "Rest der Welt" - bestehend aus Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten - (557 Millionen Euro) waren laut dem Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 die wichtigsten Wachstumstreiber. Der organische Umsatz beider Regionen steigerte sich um je 9,8 Prozent. Die Region "Restliches Europa" wuchs ebenfalls mit einem Umsatz von etwa 1,19 Milliarden Euro um organische 3,1 Prozent.  

Mit 663,7 Millionen Euro sank der Umsatz in Frankreich hingegen um 4,7 Prozent. Auch Grossbritannien (-1,4 Prozent) und die Region Asien-Pazifik (-0,9 Prozent) erlitten gemäss Unternehmenszahlen einen leichten Rückgang. 

Da laut Mitteilung keine Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten zu erwarten sind, rechnet JCDecaux im ersten Quartal 2026 mit einem organischen Umsatzwachstum von 5 Prozent. Dabei würden sich die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano-Cortina und das wiederkehrende Umsatzwachstum in China positiv auf das Geschäft auswirken.

 

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