Ostschweizer Telko Thurcom erleidet Cyberangriff
Cyberkriminelle haben den Webshop von Thurcom angegriffen. Beim in Wil ansässigen Telko konnten sie zwar keine Daten verschlüsseln, aber in geringem Umfang abgreifen. Laut dem Unternehmen sind 14 Personen betroffen.
Thurcom ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Bösartige Hacker attackierten den Webshop des Telkos, wie die Stadt Wil, Eigentümerin des Unternehmens, mitteilt. Demnach stellte Thurcom den Angriff am 27. Juli 2026 fest.
Laut der Mitteilung ist der entstandene Schaden begrenzt. So erklärt die Stadt Wil, der betroffene Webshop werde aktuell migriert, daher hätten sich zum Zeitpunkt des Zugriffs nur vierzehn Antragsformulare für Nummernportierungen im System befunden. Login- und Kreditkarten-Daten würden auf diesem System nicht gespeichert.
Die 14 betroffenen Kunden kontaktierte Thurcom persönlich, wie die Stadt weiter mitteilt. Sie fügt hinzu, die Angreifer hätten Daten "weder verschlüsselt noch heruntergeladen". Unterstützt vom externen Websitebetreiber, sicherte Thurcom das betroffene System, informierte die zuständigen Behörden und erstattete Strafanzeige gegen Unbekannt.
Lesen Sie auch: Im Juli 2026 griffen bösartige Hacker Sharepoint-Server an. Davon waren die Bundesverwaltung und der Kanton Graubünden betroffen.
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