Legartis bündelt Rechts- und KI-Verantwortung in neuer Doppelrolle
Legartis schafft mit dem General Counsel und Head of Legal AI eine neue Doppelrolle. Dennis Jansen soll in dieser Rolle die Entwicklung des juristischen KI-Systems von Legartis mit rechtlicher Verantwortung verbinden.
Das Schweizer Unternehmen Legartis schafft eine neue Doppelrolle. Wie das Unternehmen mitteilt, hat Dennis Jansen die Position des General Counsel und Head of Legal AI am 12. August 2026 angetreten. Damit verantworte er sowohl die Rechtsfunktion von Legartis als auch die Weiterentwicklung der Legal AI aus juristischer Sicht.
In seiner neuen Funktion leitet Jansen laut Mitteilung ein Team, das für die Übersetzung juristischer Anforderungen in den Legartis Legal AI Workspace zuständig ist. Legartis wolle damit die technische Entwicklung seines KI-Systems enger mit juristischem Fachwissen verbinden. Traditionell seien die beiden Aufgabenfelder oft getrennt, erklärt das Unternehmen.
Jansen hat einen juristischen Hintergrund und ist auf Technologie und KI spezialisiert, schreibt Legartis. IN seiner Vergangenheit habe er das Forensik-Softwareunternehmen Devidence und die Kanzlei J-Law gegründet. Ausserdem war der Rechtsanwalt und Softwareentwickler gemäss Mitteilung Chief Legal Officer bei Coachhub und interimistischer Chief Legal Officer bei Staffbase.
Legartis will übrigens durch sein KI-System die Vertragsanalyse automatisieren. Lesen Sie hier mehr dazu.
Sprachmodelle klingen schlüssig - ziehen aber andere Schlüsse als Menschen
Schweiz ermöglicht Gehörlosen Telefonate rund um die Uhr - aber nicht per Video
Vom Pilotprojekt zum KI-Produktivbetrieb: Die Hürden der Skalierung
Twilight wäre ein viel kürzerer Film, wenn Blade vorkommen würde
Asiatische Onlineshops missbrauchen Vertrauen mit Swiss-Washing
So (wenig) weit ist der Bund mit der Datengouvernanz
Wenn die IT mit der Spitex mitwächst
Zeix macht KI alltagstauglich
Gartner sieht Wertberichtigungen in Billionenhöhe bei KI-Infrastruktur