Partner-Post Life Sciences und KI

Der Weg vom Pilotprojekt zum Patientennutzen

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von Christoph Schnidrig, AWS Switzerland

Viele Pharma-, Biotech- und Medizintechnikunternehmen setzen künstliche Intelligenz bereits ein. Die Technologie ist ausgereift, die Anwendungsfälle sind belegt. Trotzdem bleiben zahlreiche Projekte im Pilotstadium stecken, statt echten Nutzen für Patienten zu entfalten.

Christoph Schnidrig, Head of Technology, AWS Switzerland. (Source: zVg)
Christoph Schnidrig, Head of Technology, AWS Switzerland. (Source: zVg)

Oft scheitern Projekte im Bereich der Life Sciences an einem strukturellen Problem: Forschung, Klinik und Vertrieb testen KI in getrennten Projekten, jeweils mit eigenen Daten, eigenen Tools und eigener Governance. Das liefert einzelne Erfolgsgeschichten, skaliert aber nicht über die einzelne Abteilung hinaus. Organisationen, die stattdessen eine verbundene Grundlage aus gemeinsamen Datenmodellen, klaren Standards und geteilter Infrastruktur aufbauen, erzielen deutlich grössere und dauerhaftere Fortschritte als solche mit isolierten Einzellösungen.

Wie eine solche Grundlage aussehen kann, zeigt das Biotechunternehmen Orbis Medicines, das aus der Forschung an der Hochschule EPFL hervorgegangen ist. Mit Services von AWS skaliert es die computergestützte Wirkstoffsuche und beschleunigt den Weg von der ersten Molekülidee bis zum klinischen Kandidaten. Ziel sind orale Alternativen zu injizierbaren Biologika, die künftig mehr Patienten Zugang zu wirksamen Behandlungen verschaffen sollen.

Dass Life-Sciences-Unternehmen mit einer soliden KI-Grundlage schneller vorankommen, bestätigt auch die aktuelle "Unlocking"-Studie von AWS zum KI-Potenzial der Schweiz: 92 Prozent der Schweizer Start-ups, die KI bereits einsetzen, berichten von spürbar beschleunigten Innovationszyklen. Das verdeutlicht, wie viel Potenzial im richtigen Fundament steckt. Am Ende zählt aber immer, dass daraus schneller wirksame Behandlungen für Patienten werden.

 

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