Partner-Post Trendtage Gesundheit Luzern

Wo das Gesundheitswesen an Grenzen stösst und neue Wege findet

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Wie verändern Digitalisierung, künstliche Intelligenz und neue medizinische Möglichkeiten das Gesundheitswesen? Und wo braucht es trotz technologischem Fortschritt klare Grenzen? An den Trendtagen Gesundheit Luzern beleuchten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der gesamten Gesundheitsbranche diese Fragen aus ­unterschiedlichen Perspektiven.

(Source: zVg)
(Source: zVg)

Die Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen sind vielfältig und eng miteinander verknüpft: steigende Kosten, Fachkräftemangel, neue technologische Möglichkeiten, wachsende Datenmengen und hohe Erwartungen an die Qualität der Versorgung. Lösungen lassen sich deshalb kaum innerhalb einzelner Disziplinen finden. Genau hier setzen die Trendtage Gesundheit Luzern an. Als nationaler Kadertreff bringen sie Akteure aus Medizin, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Versicherungen und weiteren Bereichen des Gesundheitswesens zusammen. Im Zentrum stehen aktuelle Trends und Perspektiven, betrachtet aus der Sicht von Machbarkeit, Finanzierbarkeit und Ethik.

Wie wichtig dieser interdisziplinäre Dialog ist, zeigte sich an der 21. Ausgabe im März 2026 im KKL Luzern. Mehr als 500 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie über 40 Referentinnen und Referenten beschäftigten sich unter dem Leitthema "Grenzenlosigkeit" mit der Frage, welche Grenzen das Gesundheitswesen heute prägen, welche sich verschieben lassen und wo neue Abgrenzungen notwendig werden.

Neue Möglichkeiten, neue Fragestellungen

Der medizinische und technische Fortschritt erweitert die Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung kontinuierlich. An den Trendtagen Gesundheit wurde dies unter anderem anhand der Neonatologie sowie der Kinder- und Jugendpsychia­trie deutlich. Gleichzeitig entstehen mit den neuen Möglichkeiten Fragen, die über die technische Machbarkeit hinausgehen. Was ist medizinisch sinnvoll? Was ist langfristig finanzierbar? Und wo braucht es aus ethischer oder gesellschaftlicher Sicht Grenzen?

Auch die Belastbarkeit des Systems rückte in den Fokus. Der Fachkräftemangel und die hohe Beanspruchung des Gesundheitspersonals stellen die Branche vor Herausforderungen, die sich nicht isoliert lösen lassen. Gefragt sind neue Formen der Zusammenarbeit und die Bereitschaft, bestehende Rollen und Strukturen weiterzuentwickeln.

KI verändert das Gesundheitswesen

Besonders deutlich wird die Verschiebung bisheriger Grenzen beim Einsatz von KI. Die Diskussionen in Luzern zeigten, welches Potenzial KI bereits heute bietet, um medizinische Fachpersonen zu unterstützen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass technologische Möglichkeiten allein noch keine Verbesserung der Versorgung garantieren.

Entscheidend ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie. KI-Systeme können Daten analysieren, Muster erkennen und Fachpersonen bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Verantwortung und Entscheidungsfindung bleiben jedoch beim Menschen. Fragen zur Qualität von Daten, zu systematischen Fehlern, zum Datenschutz und zur Kommunikation zwischen Mensch und Technologie gewinnen damit weiter an Bedeutung.

Auch für die Pharma- und Medizintechnik­industrie sind Daten und Innovation zentrale Faktoren. Ausser über geopolitische Veränderungen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz wurde an der Konferenz deshalb auch diskutiert, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Innovation auch tatsächlich zu einem leistungsfähigen und finanzierbaren Gesundheitswesen beitragen kann.

Innovation trifft auf etabliertes Gesundheitswesen

Dass neue Lösungsansätze nicht nur auf der Bühne diskutiert werden, zeigt die Startup EXPO der Trendtage Gesundheit. 2026 ging der zum dritten Mal verliehene Startup Award an Thesma. Das Jungunternehmen verbindet Atemphysiotherapie mit einem digitalen Spielerlebnis: Patientinnen und Patienten steuern über ihre Atmung ein Spiel und werden so motiviert, ihre Therapie regelmässig durchzuführen. Das Beispiel zeigt, wie digitale Technologien konkrete Anwendungen schaffen können, die direkt bei Patientinnen und Patienten ansetzen.

Ausser den Referaten und Podiumsdiskussionen spielt auch der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Formate wie das Networking Dinner oder "Meet the Experts" schaffen Raum, um Diskussionen aus dem Plenum zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte über die eigene Disziplin hinaus zu knüpfen. Damit verstehen sich die Trendtage Gesundheit nicht nur als Wissensplattform, sondern insbesondere auch als Ort des Dialogs und der schweizweiten Vernetzung.

Der Dialog geht 2027 weiter

Die nächste Ausgabe der Trendtage Gesundheit findet am 10. und 11. März 2027 im KKL Luzern statt. Auch dann werden aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen aufgegriffen, die das Schweizer Gesundheitswesen beschäftigen und seine Zukunft mitprägen. Im Zentrum steht erneut der Austausch über Fach- und Branchengrenzen ­hinweg. 

 


Tickets sind ab Oktober 2026 unter ­trendtage-gesundheit.ch erhältlich.

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