Kapo Zürich warnt

Betrüger phishen mit vermeintlicher Reisebestätigung

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von Elia Ferrari und cka

Cyberkriminelle nutzen in einer neuen Betrugskampagne den Namen und das Logo von Hotelplan. Sie versenden gefälschte Reisebestätigungen und locken die Betroffenen mit dem Versprechen von Rückerstattungen auf Phishing-Sites.

(Source: magnific.com)
(Source: magnific.com)

Die Kantonspolizei Zürich warnt in einem neuen Beitrag vor gefälschten Hotelplan-E-Mails, die derzeit im Umlauf sind. Die gefälschten Mails des Reiseunternehmens enthalten eine Reisebestätigung und leiten die Opfer auf Phishing-Sites der Cyberkriminellen. 

In der E-Mail wird eine den Betroffenen unbekannte Reise bestätigt. Wer sich über den “Buchungsdetails ansehen”-Button informieren will, gelangt auf eine gefälschte Website, wie es auf “Cybercrimepolice.ch” heisst. 

Gefälschte Hotelplan E-Mail mit Reisebestätigung

Gefälschte Hotelplan-E-Mail mit Reisebestätigung. (Source: zVg)

Auf der mit dem Logo und dem Namen von Hotelplan gestalteten Website erscheint zuerst eine angebliche Sicherheitsprüfung. Danach wird eine scheinbar bereits bezahlte Hotelbuchung angezeigt, bei der die Betroffenen eine Rückerstattung beantragen können.

Um die vermeintliche Rückerstattung zu erhalten, fordert die Website die Betroffenen dazu auf, ihre Kreditkartendaten einzugeben, wie es im Beitrag heisst. Die erfassten Daten gehen direkt an die Cyberkriminellen.

Auf der Phishing-Seite werden Zahlungsinformationen verlangt um eine vermeintliche Rückerstattung zu erhalten

Für eine angebliche Rückerstattung werden auf der Phishing-Site Zahlungsinformationen verlangt. (Source: zVg)

Anschliessend erhalten die Opfer Zahlungsanfragen in ihrer Banking-App oder einen OTP-Code. Diese Anfragen dienten jedoch nicht dem Erhalt einer Rückerstattung, sondern der Freigabe einer Zahlung, schreibt die Kapo. 

Die Kantonspolizei empfiehlt, verdächtige E-Mails zu ignorieren oder zu löschen und nicht auf enthaltene Links zu klicken. Ebenso sollten sensible Daten erst nach gründlicher Prüfung preisgegeben werden. Wurden Daten bereits weitergegeben, empfiehlt die Kapo, die betroffene Karte sperren zu lassen und bei zukünftigen ungewöhnlichen Abbuchungen die Polizei zu alarmieren. 

 

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