Mangelnde Verschlüsselung bei Apps
Gewisse Apps sollen es Datendieben besonders leicht machen. Die Cyber Forensics Group der Universität von New Haven wirft in einer Youtube-Serie Instagram und Co. vor, die Daten ihrer Nutzer mangelhaft zu schützen.
Wer Bilder, Videos und Informationen über Apps wie Instagram oder Vine verbreitet, riskiert, dass diese an die Öffentlichkeit gelangen. Diese Binsenwahrheit ist schon länger bekannt. Gewisse Apps würden allerdings gar nicht erst versuchen, potenziellen Hackern den Zugang zu erschweren, teilte die Cyber Forensiscs Group der Universität von New Haven in Connecticut mit. In einer Videoserie auf Youtube zeigt die Gruppe ihre Befunde.
Das Team der amerikanischen Universität kritisiert die mangelnde Verschlüsselung bei vielen Apps auf der Android-Plattform. Zu den Apps auf der Anklagebank zählen auch beliebte Programme wie Instagram, Vine und die Kontaktbörse Okcupid. Die Gruppe beschuldigt auch Messaging-Dienste wie Textme und Nimbuzz sowie das Spiel "Words with Friends". Insgesamt sollen fast eine Millarde Nutzer von diversen Apps betroffen sein. Obwohl sie in ihren Tests nur Android-Apps untersuchten, gehen die Forscher davon aus, dass die Lage bei iOS nicht besser ist.
Leichter Zugang für Schnüffler
Die Daten werden nach Angaben der Universität von diesen Apps unverschlüsselt versandt. So könnte jeder mit Zugriff auf das Netzwerk die Informationen und Bilder entwenden. Manche Apps sollen diese unverschlüsselten Bilder noch wochenlang auf ihren Servern speichern. Auch sollen gewisse Programme Passwörter in Klartext auf dem Gerät abspeichern. Schnüffler könnten damit uneingeschränkten Zugang erlangen.
Bisher hat die Cyber Forensiscs Group drei Videos veröffentlicht. Bis Ende Woche sollen zwei weitere folgen.
Update: Nationalrat besteht auf Identifikationspflicht beim Domainkauf
Zwei Start-ups präsentieren Lösungen für weniger Bildschirmzeit
LED-Fussball begeistert Fans in Dallas
"Die steigenden Anforderungen stärken die Rolle der lokalen RZ-Anbieter"
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten