Update: UPC Cablecom baut aus
UPC Cablecom hat eine Kampfansage an Swisscom gemacht. Der Telko will 170'000 Schweizer Haushalte ins Netz integrieren.
Update: 24.3.2016:
UPC Cablecom hat das 250-Millionen-Investitionsprogramm namens "Autostrada" in einer Mitteilung bestätigt. Dieses Jahr sollen rund 50'000 zusätzliche Haushalte in der Schweiz und Österreich ans Glasfaserkabel-Netz von UPC Cablecom angeschlossen werden. Zum Programm sagt Eric Tveter, CEO der Regionalorganisation Österreich/Schweiz von Liberty Global: "Mit der nächsten Generation unserer Technologie mit Glasfaserkabel 'Gigasphere' werden wir in Zukunft in der Lage sein, mehr als 1000 Mbit/s beziehungsweise 1 Gbit/s zur Verfügung zu stellen." Derzeit bietet UPC Cablecom eine Höchstgeschwindigkeit von 500 Mbit/s an.
Derzeit würde rund die Hälfte der Schweizer Haushalte über einen Netzanschluss von UPC Cablecom verfügen, weshalb der Telko noch viel Potenzial ausmacht. Mit dem Autostrada-Projekt soll das Glasfaserkabel in noch nicht integrierte Gebiete und in neue Gemeinden, Bezirke und Bauentwicklungszonen gelangen. Dafür würden auch strategische Partnerschaften eingegangen. Ausserdem wolle UPC Cablecom auf die Übernahme von bestehenden regionalen Netzbetreibern setzen. Haushalte ohne Glasfaseranschluss können ihr Interesse an UPC Cablecoms Glasfasernetz über eine Webseite bekunden und einen Verfügbarkeits-Check machen.
UPC Cablecom hat grosse Ausbaupläne in der Schweiz und in Österreich. Wie die NZZ schreibt, will der Telko bis 2020 über 170'000 Schweizer Haushalte neu an sein Netz anschliessen. Insgesamt will UPC Cablecom in der Schweiz und in Österreich bis in fünf Jahren 250 Millionen Franken für den Netzausbau ausgegeben haben. UPC Cablecoms Pressevertreter waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Diese Pläne gab UPC Cablecom vergangenen Freitag bekannt. Die jährlichen Investitionen in den beiden Ländern in Höhe von 50 Millionen Franken sollen eine Kampfansage an Marktführer Swisscom sein. Doch der investierte laut NZZ in der Schweiz allein im vergangenen Jahr rund 1,7 Milliarden Franken in sein Netz.
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