Microsoft schliesst sich Open Compute an
Microsoft ist dem Open-Compute-Projekt beigetreten. Der Konzern will das Design seiner Server-Chassis und die Software "Chassis Manager" unter der Apache-Lizenz veröffentlichen. Auch Rackspace will verstärkt auf Open Compute setzen.
Microsoft gehört neu zum Open-Compute-Projekt, das im April 2011 von Facebook gestartet wurde. Das soziale Netzwerk will mit der Initiative PC-Infrastrukturen zu möglichst niedrigen Preisen schaffen, indem es mit anderen Unternehmen zusammenarbeitet. Microsoft wird im Rahmen der Zusammenarbeit die Spezifikationen und das Design seiner Server offenlegen. Auf diesen Servern laufen laut Microsoft unter anderem die Dienste Windows Azure, Office 365 und Bing.
Rackspace hat zudem angekündigt, seine Server zukünftig auf Basis von Open Compute zu implementieren. Das bedeutet, dass der Anbieter keine Server mehr von Anbietern wie HP oder Dell beziehen wird. Die beiden Unternehmen haben laut Gigaom die meisten der von Rackspace genutzten 90'000 Server geliefert.
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