Türkisches Gericht hebt Twitter-Sperre auf
Ein türkisches Gericht hat die Aufhebung der Twitter-Sperre von letzter Woche verordnet. Premierminisiter Erdogans Strategie zur Ausschaltung unliebsamer Kritik scheint nicht aufzugehen.
Ein türkisches Gericht hat die Aufhebung der Twitter-Sperre befohlen, die Premierminister Recep Tayyip Erdogan letzte Woche angeordnet hatte. Dies berichtet The Verge. Der Regierungschef war gegen den Kurznachrichtendienst vorgegangen, da Nutzer diesen zur Verbreitung regierungskritischer Informationen benutzt hatten.
Sperre wird noch heute beendet
Twitter soll noch heute Mittwoch in der Türkei wieder aufgeschaltet werden. Allerdings ist die Verordnung des Gerichts noch provisorisch, der Zugang könnte also theoretisch später erneut gesperrt werden.
Grund für die Twittersperre war, dass der Premierminister die Verbreitung von Informationen zu einem mutmasslichen Korruptionsskandal um seine Partei AKP verhindern wollte. In der Türkei finden am 30. März Regionalwahlen statt, und Erdogan fürchtet wohl, dass er Verluste erleiden könnte. Die Blockade löste eine Vielzahl an Protesten aus dem In- und Ausland aus und wurde unter anderem vom Menschenrechtsbüro der UNO kritisiert, das sagte: "Die selben Rechte, die Menschen offline haben, müssen auch online geschützt werden."
Trotz Cybervorfällen wiegen sich Schweizer KMUs in falscher Sicherheit
Arcapex übernimmt Mehrheit an IT-Logix
BACS gestaltet seine Website neu
"SRF" interviewt "Sales Guy" Chasperli
Update: Localsearch ernennt neuen CEO
KI-Agent hackt Buchungssystem auf eigene Faust
Phisher imitieren SBB-Ticketshop täuschend echt
Was Zürich zu mehr Resilienz beitragen kann
Unispital Lausanne entwickelt KI zur Analyse kritischer Zwischenfälle