Always change a running system
DevOps, Container, Microservices. Wer agil sein will, kommt heute um diese Themen nicht mehr herum. In dieser "Netzwoche"-Ausgabe kommen sie gleich mehrfach vor.
Markus Speth, Chief Marketing Officer von VSHN, schreibt über DevOps, das Kunstwort aus "Development" und "Operations", das den scheinbaren Widerspruch zwischen Agilität und Stabilität auflösen soll. Weg mit alten Denkmustern wie "Sysadmin vs. Programmierer", hin zu Kommunikation und Zusammenarbeit!
Nikolas Philips, DevOps Engineer bei den Basler Versicherungen, äussert sich zu Containern und der Orchestrierungsplattform Kubernetes. Traditionell würden für neue Applikationen oft zusätzliche Server bereitgestellt, was jedoch mehrere Wochen dauern könne. Mit Kubernetes sehe das ganz anders aus, schreibt Philips.
Altern bringe in vielerlei Hinsicht Verfeinerung, sagt Lars Herrmann, Senior Director Technology Partnerships bei Red Hat. In der Welt der Unternehmens-IT sei das anders.
Im Interview äussern sich Matthias Stürmer und Oscar Meier von der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit der Universität Bern zum Thema Container. Wenn Unternehmen agile Webprojekte offerieren und flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen wollen, seien Container-Technologien nicht mehr wegzudenken, sagt Stürmer.
Never change a running system? Dieser Grundsatz könnte nicht falscher sein. Denn Installationen, die schon lange niemand mehr aktualisiert hat, verursachen meist Probleme. Auch Manfred Jürgens, Solution Director von Nexum, ist dieser Meinung. Er schreibt, dass Altsysteme oft durch Wartung und Fehlerbehebungen die IT-Kosten hochtreiben. Wer die Effizienz seiner Softwarearchitektur steigern wolle, sollte sich mit neuen Entwicklungs- und IT-Architektur-Paradigmen auseinandersetzen.
Nicolas Christener, CEO & CTO von Adfinis Sygroup, und Sandro Köchli, Senior Cloud Architect im gleichen Unternehmen, zeigen, warum sich Container immer stärker etablieren. Die Technologie ist über 15 Jahre alt, schaffte aber erst mit Docker den Durchbruch. Die Welt drehe sich schneller und Unternehmen seien gezwungen, mit der Digitalisierung mitzuhalten, heisst es im Artikel. Die alten, bewährten Lösungen können diesem Anspruch schlicht nicht mehr gerecht werden.
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