Merkwürdiges aus dem Web

Cumulus-Punkte sammeln für Xi Jinping

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CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik "Curiosities". Gute Unterhaltung!

(Source: Virginie Georges / Fotolia.com)
(Source: Virginie Georges / Fotolia.com)

sma. Haben Sie auch etwas gegen Meinungsfreiheit? Dann gibt es in China das passende Spiel für Sie. Im Browsergame "Fight the Traitors Together" können Sie es den Feinden der Volksrepublik mal so richtig zeigen. Mit Waffen wie einem Baseballschläger lassen sich die Demonstranten in Hongkong ganz einfach niederknüppeln, schreibt "Der Standard". Bekannte Personen wie Politiker Martin Lee und Aktivist Joshua Wong finden sich ebenfalls im Spiel wieder. Sie werden unter anderem als Ratte dargestellt und als "nutzlose Jugend" bezeichnet. Die parteitreue "Global Times" verkauft das Spiel jedenfalls schon als "Hit".

Klopapierroboter, Kamasutrabett und endlich wieder Sextoys

osc. Da sitzt man sorglos auf dem stillen Örtchen und dann tritt der Worst Case ein: Das Klopapier ist alle und weit und breit kein Ersatz in Sicht. Diesem Horrorszenario will die US-Firma Procter & Gamble mit Hightech Abhilfe schaffen. Das Unternehmen stellte Anfang Januar einen Roboter vor, der auf Rädern eine Rolle Klopapier herumfährt und per Smartphone gerufen werden kann. Das ist nur eine von vielen kuriosen Ankündigungen der Elektronikmesse CES 2020, die soeben in Las Vegas über die Bühne ging. Ebenfalls auf dem Programm: Ein Kamasutrabett, das seine Form dem Wunsch des Nutzers anpasst, ein Servier-Roboter mit einem virtuellen Katzengesicht und das vollkommen runde Smartphone "Cyrcle Phone". Und wie "Der Standard" schreibt, durften an der CES nach 52 Jahren – und einem Skandälchen im Vorjahr – auch wieder offiziell Sextoys gezeigt werden. Das neue Jahr beginnt vielversprechend.

Wir sind der Zukunft aus "Wall-E" eine Bequemlichkeit näher

kfi. Wer kennt ihn nicht: den süssen Roboter Wall-E, der allein auf der Erde zurückgelassen wurde, um die von Menschen verursachten Müllberge zu beseitigen. Die Menschen haben sich im Animationsfilm zwischenzeitlich auf ein Raumschiff zurückgezogen und geniessen dort jeden erdenklichen Luxus, den die Technik der Zukunft zu bieten vermag. Dazu gehört, dank schwebenden mobilen Stühlen nicht mehr aufstehen zu müssen. Nun sind wir dieser bequemen Zukunft ein bisschen nähergekommen: An der CES 2020 stellte Ninebot die neueste Segway-Generation vor. Der "S-Pod" ist prinzipiell ein Segway-Sessel und erinnert stark an die schwebenden Stühle aus Wall-E. Nur hat der S-Pod noch zwei Räder, mit denen er bis zu 39 Kilometer pro Stunde schnell sein wird. Eine Akkuladung soll laut "Der Standard" für knapp 70 Kilometer Distanz reichen. Ende dieses Jahres soll das Gefährt auf den Markt kommen.

Der Insta-Knacki

jor. Rossi Adams hatte es in den Olymp der Influencer geschafft. Eigene Social-Media-Firma: Check. Millionen Instagram-Follower: Check. Nur eines fehlte ihm noch: eine passende Internetdomain. Die Adresse seiner Träume lautete "DoItForState.com" – genau gleich wie ein populärer Hashtag. Doch die URL war schon registriert und dessen Besitzer wollte die Adresse nicht hergeben. Also improvisierte Adams. Er stachelte seinen vorbestraften Cousin dazu an, beim Domainhalter einzubrechen und ihn mit vorgehaltener Waffe zu zwingen, die Domain an Adams zu überschreiben. Dumm nur, dass der Coup nicht ganz so ablief, wie geplant. Adams' Cousin, vermummt mit Strumpfhose und Sonnenbrille, bewaffnet mit Pistole und Taser, brach zwar ins Haus ein. Er schoss dem Domainhalter sogar ins Bein. Diesem gelang es aber, dem Einbrecher die Waffe zu entreissen und ihm mehrmals in die Brust zu schiessen. Beide überlebten, wie "Der Standard" berichtet. Adams' Cousin wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Und auch Adams muss ins Kittchen – für ganze 14 Jahre. Aber vielleicht kommt er bei guter Social-Media-Führung vorzeitig raus.

Auch Start-ups haben ihre Grenzen

jor. Die grösste Sorge eines IT-Start-ups ist es gemeinhin, genügend Geld für den Aufbau des Geschäfts aufzutreiben. Eric Gilmore, CEO und Mitgründer von Turvo, sah das mit den Firmenfinanzen offensichtlich nicht so eng, wie "Bloomberg" berichtet. Gilmore habe über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 75 000 US-Dollar in Strip-Clubs ausgegeben – und anschliessend als Spesen abgerechnet. Gilmores Besuche im Rotlichtviertel auf Firmenkosten fielen erst auf, nachdem Turvo einen neuen CFO eingestellt hatte. Dieser schaute sich die Bücher etwas genauer an und informierte dann das Management des Herstellers von Logistiksoftware aus dem Silicon Valley. Fazit: Gilmore wurde per sofort freigestellt und ein neuer CEO berufen. Dieser verbot seinen Untergebenen sogleich, in Strip-Clubs zu tanzen oder ihre dortigen Besuche auf Spesen zu nehmen.

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