14 Prozent der Top-Ergebnisse von Suchmaschinen enthalten Malware
Der Sicherheitsspezialist Websense hat seinen halbjährlichen Bericht zur Internet Security veröffentlicht: Im zweiten Halbjahr 2009 führten 13,7 Prozent der Top-Ergebnisse im Ranking von Suchmaschinen zu Webseiten, die mit Malware oder Trojanern infiziert waren. Dabei konzentrieren sich die Malware-Attacken immer stärker auf Web-2.0-Seiten. Spam-Kampagnen hingegen verloren an Bedeutung. Insgesamt ist die Zahl der bösartigen Webseiten im Vergleich zur Vorjahresperiode um 225 Prozent angestiegen.
In der zweiten Jahreshälfte 2009 stammten 71 Prozent des bösartigen Programmcodes von "legitimen" Webseiten, die zuvor von Hackern gekapert wurden. Bis zu 95 Prozent der Kommentarbereiche von Web-2.0-Seiten, von Blogs, Chat-Rooms und Message-Boards enthielten Spam oder Malware. 37 Prozent aller Web-Angriffe zielten auf den Diebstahl sensibler Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen ab. 85,8 Prozent aller Mails waren Spam und 81 Prozent enthielten Links zu bösartigen Webseiten.
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