250'000 Dollar für Ergreifung des Mimail.R-Autoren
Der neue Massenmailing-Wurm Mimail.R (der auch auf die Namen MyDoom oder W32.Novarg.A@mm hört), soll gestern Vormittag rund einen Fünftel des weltweiten E-Mail-Verkehrs verursacht haben. Dies schätzt jedenfalls Mikko Hyppönen vom finnischen Security-Spezialisten F-Secure. Andere Firmen schätzen den Anteil des Wurms am E-Mailverkehr auf etwa 10 Prozent. Es handelt sich um eine der schwerwiegendsten Wurm-Epidemien. Viren-Experten sprachen von über 200'000 Computern, die am Dienstag infiziert wurden. Allein der Viren-Monitor von Trend Micro zählt bereits über 15'000 infizierte Computer weltweit. Damit führt Mimail.R bereits die Viren-Topliste der vergangenen 24 Stunden an. Inzwischen hat die amerikanische SCO Group, deren Website im Februar von den infizierten Computern aus angegriffen werden soll, eine Belohnung von 250'000 US-Dollar ausgeschrieben für Hinweise, die zur Ergreifung der Virenhersteller führen. Viele Computer-Experten glauben, dass das Unternehmen aus Utah deshalb ins Schussfeld der Virenautoren geraten ist, weil es behauptet, dass ein Teil des SCO-Unix-Codes Bestandteil verschiedener Linux-Versionen sei und folglich unter das Unix-Copyright von SCO falle. Viele Vertreter der Open Source Community, die im Streit mit SCO liegen, haben sich bereits von dem Viren-Angriff distanziert.
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