Hybride und isolierte Lösungen

Cisco erweitert Angebot für souveräne Infrastrukturen in Europa

Uhr
von Yannick Chavanne und NetzKI Bot und Übersetzung: René Jaun, nki, vgr

Unter dem Namen "Sovereign Critical Infrastructure" bietet Cisco verschiedene Lösungen an, die in isolierten Umgebungen betrieben werden können. Damit sollen Unternehmen und Behörden Anforderungen nach digitaler Souveränität erfüllen können. Cisco lanciert die Lösungen neu in der EMEA-Region.

(Source: Cisco)
(Source: Cisco)

Cisco gibt die Verfügbarkeit seines Angebots "Sovereign Critical Infrastructure" in der gesamten EMEA-Region bekannt. Damit sollen Unternehmen Innovationen schnell vorantreiben und gleichzeitig die Kontrolle und Autonomie über ihre Daten und digitale Infrastruktur behalten können, wie der Netzwerkausrüster schreibt.

Das Portfolio umfasst eine Reihe verschiedener Angebote aus Bereichen wie Unternehmensnetzwerken, Cybersicherheit, Server, Zusammenarbeit, Netzwerkmanagement, KI oder Splunk. Die Lösungen können in isolierten On-Prem-Umgebungen (air-gapped) bereitgestellt und von den Organisationen autonom betrieben werden, wie Cisco betont.

Gordon Thomson, Präsident von Cisco EMEA, kommentiert: "Echte Souveränität bedeutet die Freiheit, innovativ zu sein, wobei Wahlmöglichkeiten und Kontrolle für Unternehmen in EMEA entscheidend bleiben". Mit dem Portfolio wolle man Unternehmen dort abholen, "wo sie auf ihrem Weg zur Souveränität stehen".

Abgesehen von den technologischen Aspekten betont Cisco die im Portfolio enthaltene massgeschneiderte Unterstützung. Die "Customer Experience"(CX)-Organisation biete Support-Services für lokale, isolierte oder hybride Umgebungen an, um den spezifischen Anforderungen souveräner Infrastrukturen gerecht zu werden.

In diesem Zusammenhang expandiert Cisco seine "Critical National Services Centers" (CNSC) in weitere europäische Länder, darunter das Vereinigte Königreich, Frankreich, Spanien und Italien. Vorbild ist ein bereits in Deutschland etabliertes Modell. Der Support dieser Zentren erfülle auch strenge Anforderungen an die Datenhoheit, erklärt Cisco. Er besteht aus dedizierten Einrichtungen, kontrolliertem Zugang und autorisiertem Personal.

 

Lesen Sie auch: 38 Prozent der Schweizer IT-Führungskräfte sehen IT-Sicherheit als grösste Herausforderung für Unternehmen. Weitere zentrale Themen sind begrenzte Budgets, die Cloud-Migration, der Fachkräftemangel sowie die Sicherung der digitalen Souveränität.

Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.

 

Webcode
7HLqtAjE