3 Zückerchen und ein Peitschenhieb für Apple-User
Drei gute Nachrichten und eine schlechte hatte Steve Jobs zur Eröffnung der diesjährigen Macworld-Expo in Tokyo für die Mac-User parat. Die guten Nachrichten zuerst: Der iPod, Apples cool-designter MP3-Player, wird endlich mit einer grösseren Festplatte ausgestattet. Neben der bisherigen 5-GB-Version, die weiterhin zum alten Preis im Handel ist, bieten die Kalifornier neu einen 10-GB-iPod für 959 Franken an. Zusätzlich kann der MP3-Player neu auch als mobile Adresskartei herhalten: Die Adressdaten holt er sich aus Adressprogrammen wie Entourage oder der OSX-eigenen Applikation. Weiter zauberte Jobs einen neuen Gigant-Flachbildschirm aus dem Ärmel: 23 Zoll misst die sichtbare Diagonale, einen Zoll mehr als das bisherige Supermodell. Am Design hat sich nichts geändert. Die interessanteste Neuigkeit war allerdings keine Produkteankündigung: Apple wird in Zukunft den Drahtlosstandard Bluetooth unterstützen. Dies ist die erste konkrete Zusage an die nicht mehr ganz neue Technologie aus Apple-Kreisen. Die schlechte Nachricht: Der neue iMac, oft auch Tischlampe genannt, wird teurer. Aufgrund gestiegener Komponentenkosten hebt Apple den Verkaufspreis um 200 bis 350 Franken an.
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