35 Jahre Bancomat
Der Bancomat feiert sein 35-Jahr-Jubiläum. Der erste Geldausgabeautomat wurde 1968 in der Schweiz in Zürich installiert. Das Gerät basierte auf der Lochkarten-Technologie. Zehn Jahre später beauftragten die Schweizer Banken die Telekurs mit dem Aufbau und Betrieb eines neuen Bancomat-Systems für die Schweiz. Neu daran war, dass der Datenaustausch zwischen den Automaten und der zentralen Verarbeitung nicht mehr via Lochstreifen erfolgte, sondern auf elektronischem Weg. Ende 1978 waren es gerade einmal 118 Geräte, bei denen mit 50'000 Karten 900'000 Bezüge erfolgten. Im Jahr 2002 wurden bei Telekurs Card Solutions über 130 Millionen Bezüge registriert. Ungefähr gleich hoch sind gemäss Schätzungen die Bezüge an Automaten der eigenen Bank, die direkt über die bankeigenen Systeme und nicht über Telekurs verarbeitet werden. Das eigentliche Nervenzentrum der nationalen Bancomat-Kette ist die
zentrale elektronische Infrastruktur von Telekurs Card Solutions. Ein System überprüft alle Bancomat-Geräte auf ihre Funktionstüchtigkeit, bei jeder Transaktion werden diverse Prüfungen durchgeführt, wie etwa Kontrolle des PIN-Codes, Gültigkeit der Karte, Höhe der verfügbaren Limite und weitere. Für den anschliessend durchzuführenden Geldfluss (Belastung des Kartenherausgebers, Gutschrift des Bancomat-Betreibers) benützt die Telekurs Card Solutions Systeme, die auch für andere Dienstleistungen (z.B. Interbank Clearing) eingesetzt werden. Die zur Telekurs Group gehörende Telekurs Card Solutions beschäftigt rund 400 Mitarbeiter.
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