4M Technologies sitzt tief im Schlamassel

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Gestern Donnerstag, den 30. August, hat der Hersteller von Fertigungsanlagen für optische Speichermedien 4M Technologies gemeinsam die Zahlen für das erste Halbjahr 2001 bekannt gegeben und über den Stand der Dinge beim krisengeschüttelten Unternehmen orientiert. Der Nettoumsatz des Unternehmens aus Yverdon sank von 84,8 Millionen Franken im Vorjahr auf nurmehr 19,9 Millionen Franken. Der Nettoverlust verdoppelte sich von 7,1 Millionen auf 15,4 Millionen Franken. Schuld am schlechten Ergebnis gibt 4M neben der schwierigen Situation im IT-Markt der abwartenden Haltung der finanziellen Partner. Der anhaltende Misserfolg im Abschluss einer Finanzierungslösung habe eine kritische Liquiditätssituation ergeben und zu Lieferverspätungen und Bestellungsrücknahmen geführt. Als Massnahmen gegen die Krise hat der 4M-Verwaltungsrat beschlossen, einen Antrag auf Nachlass-Stundung mit vorläufigen Schutzmassnahemn zu stellen, welcher am 15. August provisorisch für einen Monat gewährt wurde. Zudem entlässt das Unternehmen per Ende August 28 Mitarbeiter und beschäftigt somit noch knapp 100. Ursprünglich hätten die Geschäftsergebnisse am 21. August veröffentlicht werden sollen. Wegen der gegenwärtigen Schwierigkeiten hatte die 4M Technologie Holdings beschlossen, die Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals auf den 30. August zu verschieben.