6 Prozent der Schweizer telefonieren über TV-Kabel

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Laut der zweiten KommTech-Studie der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM und Publica Data schreitet die Digitalisierung der Kommunikations- und Unterhaltungstechnologie weiter fort. So ist der Anteil der Handys mit einer Breitbandverbindung (GPRS oder UMTS) im Vergleich zur ersten Studie von 2004 um rund einen Drittel auf 40 Prozent gestiegen. Verdoppelt hat sich auch der Anteil von Telefonen mit Kamera (auf 35 Prozent) und derjenige von Geräten mit Radio-Empfangsteil (auf 19 Prozent). Der Anteil der Handys mit eingebautem MP3-Player hat um das Dreifache auf 10 Prozent zugenommen. Vor allem Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren machen von diesen Funktionen Gebrauch.
Inzwischen sind bereits über 80 Prozent der Haushalte mit Bewohnern im Alter von 15 bis 24 Jahren vernetzt – davon gegen drei Viertel mit einem Breitbandanschluss. In der Gesamtbevölkerung sind knapp zwei Drittel vernetzt, davon rund 60 Prozent mit Breitband.
Anlässlich der heutigen Nationalratsdebatte zur Öffnung der Letzten Meile publizierte IGEM zudem die Marktanteile von Telefonie über TV-Kabelnetze im Mai/Juni. Diese betragen für die ganze Schweiz 6 Prozent, für die deutsche Schweiz 7,2 Prozent, die Romandie 3,4 Prozent und das Tessin 1,7 Prozent.