Adobe schliesst erstes Quartal positiv ab
Der Photoshop-Hersteller Adobe Systems konnte im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal (Stichtag 2. März) einen Gewinn erwirtschaften. Das Unternehmen konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 329 Millionen Dollar steigern. Der Gewinn lag mit 119 Millionen Dollar sogar um einen Drittel höher als im ersten Quartal 2000. Dies entspricht einem Gewinn von 33 Cents pro Aktie. Nach einer Umsatzwarnung von Adobe hatte Analysten einen Gewinn von 28 Cents pro Anteilspapier erwartet. Angesichts der weltweit angespannten Lage für IT-Unternehmen gibt sich Adobe Schweiz erfreut, ein positives Ergebnis vorlegen zu können. Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Zahlen reduzierte Adobe die Umsatzerwartungen für das zweite Quartal. Für die zwei folgenden Quartale wollte das Unternehmen keine Prognose abgeben, dafür sei die Lage zu unsicher. Mit dem positiven Quartalsabschluss verlässt John Warnock, Gründer und langjähriger CEO von Adobe und zuletzt Chief Technology Officer, die Softwarefirma. Warnock hatte Adobe 1982 zusammen mit Charles Geschke, der erst letztes Jahr seinen Abschied vom Unternehmen genommen, gegründet. John Warnock bleibt weiterhin Mitglied des Verwaltungsrates.
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