Ärger um UMTS-Lizenzen in Frankreich
Gemäss Berichten der Wirtschaftszeitung La Tribune streiten die Pariser Linksregierung und die Telekom-Regulierungsbehörde ART um das Vergabeverfahren für die vier UMTS-Lizenzen. In Frankreich werden die Lizenzen nicht versteigert, sondern für einen Fixpreis von 4,95 Millionen Euro angeboten. Nur Orange (France Télécom) und SFR (Vivendi Universal) haben sich im Januar darum beworben. Nun sprach Finanzminister Laurent Fabius von einer möglichen Preissenkung für die verbleibenden beiden Lizenzen, das müsste dann aber auch eine Gebührensenkung für Orange und SFR zur Folge haben. Am 31. Mai soll gemäss Regierungsplan entschieden werden, ob Orange und SFR UMTS-Lizenzen überhaupt erhalten, Mitte Jahr soll das Vergabeverfahren für die restlichen zwei Lizenzen durchgeführt werden.
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