Aldis Tiefstpreis-Handy zwingt Migros und Cablecom die Tarife zu senken
Der deutsche Detailhändler Aldi brachte Anfang des Monats ein Prepaid-Angebot mit einem Tiefstpreis von 14 Rappen die Minute auf den Markt. Wie erwartet, will die Konkurrenz mit Preissenkungen reagieren. Laut NZZ am Sonntag verhandeln Migros und der Mobilfunkpartner Swisscom bereits seit zwei Wochen. Migros gab bei der Lancierung von M-Budget Mobile das Versprechen, stets der billigste Prepaid-Anbieter in der Schweiz zu sein. „Mit Migros zusammen müssen wir sicherstellen, dass dieses Versprechen auch künftig eingehalten wird“, sagte Swisscom-CEO Carsten Schloter der Zeitung. Eine Einigung sei aber noch nicht gefunden.
Auch Cablecom verhandelt mit dem Mobilfunkpartner Sunrise. „Es laufen Verhandlungen, auch mit dem Ziel, unsere Handy-Tarife zu verbilligen“, sagte Cablecom-Sprecher Hugo Wyler gegenüber der NZZ am Sonntag.
Coop reagierte bereits und startet heute mit einem Mobilfunk-Abonnement. Das Abo kann für 12 oder 24 Monate geschlossen werden. Es nennt sich „Friends“, denn bei Vertragsabschluss können vier weitere Coop-Mobile-Kunden bestimmt werden, mit denen dann für 5 Rappen die Minute telefoniert werden kann. Mobilfunkpartner ist wie beim Prepaid-Angebot Orange.
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