App-Store: Beschimpfungen und Pornografie fliegen raus
Apple hat neue Bedingungen für den App Store aufgestellt und gleichzeitig wurden auch die Bedingungen für Entwickler erleichtert.
Der Computerhersteller hat zum ersten Mal detailliert genannt, was in den App Store darf und was nicht. Wortwörtlich heisst es in den Richtlinien: "Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps". Ebenso wenig sind Apps mit Beschimpfungen, pornografischen Inhalten und reine Marketing-Apps erwünscht.
Für die Auswahlkriterien musste der Hersteller in der Vergangenheit häufig Kritik einstecken, da Apple nicht verraten wollte, nach welchen Kriterien die entwickelten Apps ausgewählt werden. Die Auswahl war nicht immer logisch nachzuvollziehen, so blieb beispielsweise eine App, in der ein Baby geschüttelt wurde, tagelang im App-Store, während eine harmlose Jesus-Anwendung von Apple sofort wieder aus dem Store entfernt wurde.
Apple gab ebenso bekannt alle Beschränkungen der Entwicklungswerkzeuge zum Entwickeln von iOS Apps zu lockern, so lange die dadurch entstehenden Apps keinen Code herunterladen. Dass heist unter anderem, dass Anwendungen für iOS ab sofort von iPhone, iPad und iPod Touch erstellt werden können, die mit jeder erdenklichen Plattform programmiert wurden. Vorher waren Entwickler stark eingeschränkt worden und durften nur mit wenigen Programmiersprachen arbeiten. Rein technisch ist es damit möglich, Anwendungen auch in Microsofts .NET oder in Adobes Flash zu schreiben und anschließend für da iPhone-System zu kompilieren.
Der App-Store ist mit 250.000 Apps und 6,5 Milliarden Downloads zur weltweit grössten Plattform für mobile Anwendungen geworden und App Store-Entwickler haben mehr als 1 Milliarde Dollar am Verkauf ihrer Apps verdient.
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