Apple entschädigt für versehentliche App-Käufe
Tausende von Kindern haben weltweit ohne das Wissen ihrer Eltern im App-Store von Apple eingekauft. Nun hat der amerikanische Konzern eingewilligt, die Betroffenen zu entschädigen.
Apple zahlt Eltern mindestens 32,5 Millionen US-Dollar (29,5 Millionen Schweizer Franken) für nichtgewollte Einkäufe von Kindern zurück, berichtet der Tagesanzeiger. Der US-Technologiekonzern stimmte einem Vergleich mit klagenden Eltern zu und erklärte sich bereit, die Kindersicherungen im App-Store zu verbessern.
Bislang schalteten die Kunden mit der Eingabe ihres App-Store-Passworts den Zugang zum Online-Geschäft automatisch für 15 Minuten frei. Gelangte ein iPhone oder ein iPad während dieses Zeitfensters in die Hände von Kindern, konnten diese auf Rechnung ihrer Eltern Apps herunterladen. "Auf diese Art und Weise haben sich Rechnungen über Millionen von Dollar ohne Wissen der Eltern angehäuft", erklärt die Chefin der US-Aufsichtsbehörde FTC, Edith Ramirez.
Bei Apple waren insgesamt etwa 37'000 Beschwerden eingegangen. Diese Kunden werden nun entschädigt. Ausserdem seien 28 Millionen App-Store-Kunden in E-Mails über die Möglichkeit einer Erstattung informiert worden.
Am 6. Mai erscheinen die neue Netzwoche und das Datacenter-Special
Jetzt hat das Internet Archive einen Standort in der Schweiz
Warum Private-Cloud-Plattformen zum strategischen Faktor werden
KI sicher nutzen: Datensouveränität mit Dell und enclaive
Das Gebot der Stunde: digitale Souveränität
Wenn "The Lord of the Rings" ein episches Sci-Fi-Abenteuer wäre
In diesem Bunker sind Ihre Daten bombensicher
Die KI-Revolution kühlen | Wie innovative Lösungen die Herausforderungen der RZs von morgen lösen
BOC Group und Adesso Schweiz laden zum Swiss EA Connect Day 2026