Apple präsentiert Power Mac G5 mit IBM-Prozessor

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Über drei Jahre nach Einführung des G4-Prozessors vollzieht Apple den Wechsel zur nächsten Chip-Generation: Anlässlich der Keynote zu Apples Worldwide Developer Conference in San Fancisco präsentierte CEO Steve Jobs neue G5-PowerMacs. Den neuen Maschinen liegt zum ersten Mal seit Einführung des Macintoshs kein Motorola-Prozessor zu Grunde, sondern ein IBM-Chip. Der PowerPC 970 mit Taktungen bis zu 2 Gigahertz, der nun Verwendung findet, markiert den Beginn des Übergangs vom 32- zum 64-Bit-Zeitalter in der Mac-Welt. Noch werden die User allerdings auf ein Betriebssystem warten müssen, das die Vorteile des 64-Bit-Computing zu nutzen versteht. Erst Mac OS X 10.3, Codename Panther, wird volle 64-Bit-Unterstützung gewähren. Bis zu dessen Verfügbarkeit in der zweiten Jahreshälfte werden die User auf die native 32-Bit-Unterstützung des IBM-Prozessors zurückgreifen müssen. Neben Einprozessor-Maschinen bietet Apple auch G5-Powermacs mit zwei Prozessoren an. Weitere (in der Macintosh-Welt) neue Technologien in den PowerMacs G5 umfassen USB 2.0, Serial-ATA-Laufwerke, PCI-X-Steckplätze und optische Audio-Anschlüsse. Ab August sollen die neuen Rechner verfügbar sein. Bereits heute zum Download bereitgestellt hat Apple die finale Version des eigenen Browsers Safari. Zusätzlich steht ein Safari Software Development Kit für Entwickler zur Verfügung, die Safaris HTML-Rendering in eigenen Programmen verwenden wollen.