Auch Xerox hat falsch verbucht
Auch der Drucker- und Kopiererspezialist Xerox trägt seinen Beitrag zum Schwinden des Vertrauens in die Buchführungspraktiken grosser amerikanischer Unternehmen bei. Xerox steht schon längere Zeit im Visier der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission). Ursprünglich war die SEC davon ausgegangen, dass Xerox rund 3 Milliarden US-Dollar nicht ordnungsgemäss verbucht hat, nun hat sich nach einer erneuten Buchprüfung herausgestellt, dass insgesamt rund 6,4 Milliarden US-Dollar falsch verbucht worden sind. Von diesem Betrag wirken sich rund 1,4 Milliarden Dollar direkt negativ auf die Nettoeinnahmen der Jahre 1997 bis 2000 aus. Ab 2001 können dafür mehr Einnahmen ausgewiesen werden als zuvor angekündigt. Rund 1,9 Milliarden Dollar werden dem laufenden Geschäftsjahr 2002 zugerechnet.
Xerox will nach dem Auffliegen der Unregelmässigkeiten nun so schnell wie möglich wieder zur Tagesordnung übergehen. Xerox schliesst ein schwieriges Kapitel seiner Firmengeschichte ab, liess Anne Mulcahy, Vorsitzende und CEO von Xerox, die Medien wissen. Wir sind fest entschlossen, für höchste Integrität bei unseren zukünftigen Firmenabschlüssen zu sorgen.
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