Aus mit Highspeed: Excite@Home ist bankrott
Excite@Home ist am Ende: Vergangenen Freitag nach Börsenschluss hat der amerikanische Internetdienstleister und Anbieter von Breitbandanschlüssen Gläubigerschutz vor einem Gericht in San Francisco beantragt. Der Grund: Bei Schulden von über einer Milliarde Dollar verfügt Excite@Home gerade noch über 150 Millionen Dollar in der Kasse. Das Unternehmen plant nun, sein Highspeed-Netzwerk für 307 Millionen Dollar an den Hauptinvestor AT&T zu verkaufen. Der Telekom-Riese will es nach eigenen Angaben als Basis für ein neues, grösseres Breitbandnetzwerk verwenden. Das Excite-Portal wird AT&T voraussichtlich nicht übernehmen; es dürfte verkauft werden.
Im letzten Juni hatte ExciteAtHome die Portale in Deutschland, Frankreich und Spanien geschlossen und sich in Europa auf seine Operationen in Grossbritannien und Italien konzentriert. Letztere wurden als Joint-Ventures mit British Telecom beziehungsweise mit Tiscali betrieben. Anfangs September schliesslich hatten zwei der grössten US-Partner von Excite@Home angekündigt, ihre Kooperationsverträge für Breitbandanschlüsse nicht über das Jahr 2002 hinaus verlängern zu wollen.
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