Autohändler sehen das Internet als Gefahr
Immer mehr potentielle Autokäufer nutzen das Internet, allerdings eher zur Information als zum tatsächlichen Kauf. 38 Prozent der Verbraucher informierten sich im Internet über Fahrzeug und Preis vor ihrem Autokauf, im letzten Jahr waren es noch 27 Prozent. Der Online-Kauf hingegen stieg etwa in Deutschland bloss von 0,7 auf 1,6 Prozent (in den USA stieg er von 2,6 Prozent auf 3 Prozent). Dies sind die Resultate der Cars Online-Studie 2001, die dritte weltweite Studie von Cap Gemini Ernst & Young in Zusammenarbeit mit Gartner Group.
Verbraucher wollen aber keiner Sites mehr, die wenig mehr als einen elektronischen Prospekte bieten. So gaben 45 Prozent der Befragten an, dass sie neben der Produkt- und Preisinformation als wichtigen Service gern eine Online-Konfiguration hätten, also die Möglichkeit, das Automodell nach Wunsch auszustatten, zu experimentieren und dann sofort Preis und Lieferbedingungen zu erfahren.
63 Prozent der Autohändler sehen das Internet als Gefahr, obwohl der Verkauf übers Internet nur marginale Bedeutung hat. Verbraucher besuchen zwar die Sites der Automobilhersteller (in allen Ländern zwischen 31 und 43 Prozent, nur durchschnittlich 14 Prozent besuchten die Sites unabhängiger Händler). Sie bevorzugen aber die Autoverkäufer um die Ecke noch immer: 74 Prozent der Interviewten gaben an, dass die Distanz zum Online-Händler der vordringlichste Grund ist, das Web nicht für den Einkauf zu nutzen.
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