Bakom mit neuer Übersicht über Telekommarkt CH

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79 Prozent der Schweizer telefonierten bis Ende 2002 mobil – das sind 9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ebenfalls gestiegen – und zwar um 13 Prozent – ist die Anzahl von Abonnenten bei einem Internet Service Provider: 35 von 100 Schweizern verfügten bis Dezember 2002 über ein solches Abonnement, mussten im Vergleich zum Vorjahr allerdings 43 Prozent weniger für eine Dialup-Internetverbindung im Hochtarif berappen. Diese und andere interessante Befunde liefert die umfassende Dokumentation Fernmeldestatistik - Sammlung aus diversen Quellen: Entwicklung bis zum 31. Dezember 2002 für bestimmte Indikatoren des Bakoms. Die präsentierten Daten zu Sprach- und Datenkommunikation werden für die Publikation aus verschiedenen Quellen wie Swisscom, Swisscable, Weissbuch oder Netcraft zusammengetragen. Auch Angaben zu den Preisen für Telekom-Dienstleistung macht das Bakom-Papier: So sei der BFS-Index der Konsumentenpreise für Fernmeldedienste zwischen dem Beginn der Liberalisierung und Februar 2003 deutlich um 31,2 Prozent gesunken. Den grössten Impact hätten hier die gesunkenen Preise für In- und Auslandverbindungen im Festnetz gehabt. Interessant sind auch die internationalen Vergleiche im letzten Abschnitt des Reports. Wer sich einen Gesamtüberblick über die Lage der Telekommunikation in der Schweiz, über Marktanteile und eingesetzte Technologien zu Beginn dieses Jahres verschaffen will, ist mit dem Kompendium des Bakoms hervorragend beraten.