Banken im Internet mässig; CS gut

Uhr | Aktualisiert
Gemäss einer Studie des Marktforschers Forrester, gibt es an den Onlineauftritten der europäischen Banken noch einiges zu verbessern. Unzureichend sei vor allem die Benutzerfreundlichkeit. Es zeigten sich Schwächen bei Navigation, Service und Suchoptionen, resumiert die Studie mit dem Titel Making Online Banking Usable. Für die Studie sprach Forrester mit 20 der grössten Geschäftsbanken Europas, darunter CS und UBS über Ihre Internet-Entwicklungsstrategien und bewertete die Benutzerfreundlichkeit ihrer Websites anhand von Kriterien wie Nutzen, Navigation, Präsentation, Service und Zuverlässigkeit. Siegerin der Auswertung war die Bank Halifax (www.halifax.co.uk), der Forrester 19 Punkte gab, dicht gefolgt von der Credit Suisse (www.credit-suisse.ch) mit 18 Punkten. Auf Platz drei folgen mit je 15 Punkten die Deutsche Bank (www.deutsche –bank-24.de) und Abbey National (www.abbeynational.co.uk). Danach geht es steil bergab, die UBS (www.ubs.ch) auf Platz 12, befindet sich bereits mit vier Punkten im Minusbereich. Zwei Drittel aller Banken stellen alle grundlegenden Inhalte und Funktionen bereit, wobei die besten für jeden Schritt klare Produktinformationen bieten und den Benutzer mit diversen Funktionen und Tools unterstützen. Während in den meisten Sites Text und Grafiken logisch angeordnet seien, so die Studie, würden jedoch Mindeststandards hinsichtlich Navigation und Service nicht eingehalten. Die Hälfte der Sites verfügt nicht über eine Suchfunktion. Insgesamt liegen die Sites britischer und deutscher Banken vor ihren Artgenossen aus Italien und Spanien.