Bechtle reorganisiert: CDC und Delec werden umfirmiert

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Der IT-Dienstleister Bechtle will Ordnung in seine Schweizer Tochtergesellschaften bringen. Die zuletzt akquirierten Gesellschaften Delec und CDC werden umfirmiert und in Zukunft als Bechtle-Systemhäuser geführt, doppelt geführte Standorte (Zürich, Basel, Bern) sollen zusammengelegt werden. Einzig die Delec-Niederlassung in Liestal wird in Zukunft Bechtle-Delec heissen und sich als Kompetenzzentrum auf das Abacus-Geschäft konzentrieren. Die Delec-Niederlassung in Bern-Gümligen wird mit der dortigen Gate-Niederlassung verschmolzen. Gate Informatic wird damit nur noch in der Westschweiz tätig sein, während sich Bechtle Data um die Grossrechneranlagen in der Deutschschweiz kümmern wird. Von den CDC-Standorten wird keiner mehr den alten Namen tragen.
Ein Bechtle-Sprecher erklärte auf Anfrage des Netzwochetickers, dass es "zwangsläufig Entlassungen" geben werde. Man rechne jedoch mit weniger als zehn Stellen, die abgebaut würden.
Neben dem Abacus-Kompetenzzentrum in Liestal soll ein Managed-Services-Zentrum in Basel entstehen. Weitere Zentren sollen folgen.
Bechtle ist mit rund 60 Systemhäusern in Deutschland und der Schweiz aktiv und unterhält in neun Ländern Handelsgesellschaften. Im März 2005 hatte Bechtle den Thalwiler Systemintegrator CDC IT und im April die Gümliger Delec übernommen. Anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen Mitte August musste das süddeutsche IT-Dienstleistungs- und Handelsunternehmen im Bereich IT-Systemhäuser einen Rückgang im Auslandumsatz (das heisst in der Schweiz) um 4,4 Prozent ausweisen. Die noch nicht vollständig erfolgte Integration der beiden im Vorjahr erworbenen Systemhäuser habe sich nachteilig ausgewirkt, hiess es damals zur Begründung.