BenQ Mobile sieht Überlebenschancen dank neuem Konzept

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BenQ sieht Überlebenschancen für die insolvente Handy-Sparte BenQ Mobile: Ein neues Konzept sieht vor, Mobiltelefone für grosse und bekannte Auftraggeber zu entwickeln. BenQ Mobile verfüge über die technologischen Kompetenzen, wie der Insolvenzverwalter gegenüber den Medien erklärte. Gespräche mit Firmen und Investoren seien bereits aufgenommen worden.
Gemäss dem Dow Jones Newswire soll bei BenQ aber auch über den Verkauf von Betriebsteilen nachgedacht werden, vor allem in der Entwicklung. Es werde auch ein Verkauf von BenQ Mobile an Finanzinvestoren in Betracht gezogen.
Unterdessen laufen die Gespräche zwischen der Gewerkschaft IG Metall, BenQ Mobile und Siemens zum Erhalt möglichst vieler Stellen weiter. Der taiwanesische Konzern BenQ hatte die Handy-Sparte von Siemens übernommen und schon nach einem Jahr Insolvenz für BenQ Mobile angemeldet. Einem Grossteil der 3'000 Beschäftigten droht nun der Verlust ihres Arbeitsplatzes.
Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schreibt, schädigt das schnelle Ende von BenQ Mobile auch der gesamten Marke. Nicht nur der Absatz von Handys, sondern auch der von anderen BenQ-Produkten würden unter im Imageverlust leiden.