Bereits Namenstreit um "Windows Vista"

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Nachdem Microsoft letzte Woche bekannt gegeben hat, die bisher unter dem Codename "Longhorn" bekannte neue Windows-Version 2006 als "Windows Vista" auf den Markt zu bringen, melden sich juristische Komplikationen an. Gemäss der Seattle Times prüft John Wall, Inhaber der Redmonder (!) Firma Vista.com, ob der Name "Windows Vista" seinen eingetragenen Markennamen "Vista" verletze. Gemäss der Zeitung sei Wall bereit, die Angelegenheit bis vor Gericht zu ziehen. Vista.com existiert seit 1999 und bietet E-Business-Produkte an.
Vista.com könnte nicht die einzige Firma sein, die sich an Microsofts neuer Namensgebung stört. Es gebe einige, die Rechte an unterschiedlichen Verwendungsweisen des Wortes "Vista" hätten, sagt Wall in der Seattle Times. Er selbst habe seine Markenrechte jedenfalls bereits verteidigen müssen.
Laut Seattle Times begrüssen mehrere Marktbeobachter die Entscheidung von Microsoft, bei der Produktbezeichnung von einer nüchternen Buchstabenkombination wie "XP" abzurücken. Andere wiederum finden, "Vista" sei ein zu beliebiger Begriff. Er tauche beispielsweise millionenfach in Suchmaschinenergebnislisten auf.