Berner Regierungsrat will Open-Source-Entwicklungen fördern
Der Kanton Bern soll in Zukunft vermehrt Open-Source-Entwicklungen unterstützen und vorantreiben. Dies sieht eine Motion vor, die der Berner Regierungsrat gutheisst.
Der Berner Regierungsrat schlägt vor, die Motion 2013.0783 zur Förderung von Open-Source-Entwicklungen seitens Behörden anzunehmen. Er hat dies in seiner Sitzung vom 23. Oktober 2013 entschieden, wie die Swiss Open Systems User Group /ch/open heute Dienstag in einer Stellungnahme mitteilt.
Der Vorstoss fordert den Kanton Bern auf, bezüglich Software-Entwicklung vermehrt mit anderen Behörden zusammenzuarbeiten. Zudem wird verlangt, dass der Kanton eigene Fachanwendungen unter Open-Source-Lizenzen freigibt und sich an bestehenden Open-Source-Lösungen beteiligt. Der Vorstoss wurde im Juni 2013 von EVP, SP, BDP, den Grünen und der GLP eingereicht.
Positive Reaktionen
Die Motionäre - die Grossräte Marc Jost (EVP), Giovanna Battagliero (SP), Vania Kohli (BDP), Hasim Sancar (Grüne) und Tanja Sollberger (GLP) - sind erfreut über die positive Antwort des Regierungsrats. Auch die Swiss Open Systems User Group /ch/open begrüsst den Entscheid.
Open-Source-Entwicklungen funktionieren nach dem Prinzip "einmal entwickeln, mehrmals verwenden". Software wird demnach einmal entwickelt und dann für andere unter einer Open-Source-Lizenz freigegeben, damit diese sie ihren eigenen Bedürfnissen anpassen können. Mit diesem Vorgehen lassen sich idealerweise Kosten sparen. Dies käme dem Kanton Bern entgegen, da er aktuell an allen Ecken und Enden sparen muss.
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