Best Buy übernimmt Abo-Dienst von Napster
Napster hat gestern angekündigt, dass er in ein Übernahmeabkommen mit Best Buy eingewilligt hat. Die Umstände der Verhandlungen sind noch weitgehend unbekannt. Genannt wurde ein Preis von 121 Millionen Dollar. Napster-Europe-Chef Thorsten Schliesche erklärte gegenüber heise online: "Napster Europe begrüsst die angekündigte Fusion von Napster und Best Buy, dem weltweit größten Elektronik-Einzelhändler." Für die Napster-Kunden in Europa bleibt die Übernahme vorerst ohne Folgen. Zudem sicherte Best Buy in einer Erklärung zu, dass er vorerst alle Verwaltungsstandorte und auch das komplette Personal von Napster übernehmen wolle. Best Buy hat noch keine weiteren Angaben zu seinen Plänen im Bereich der digitalen und mobilen Medien gemacht. Napster hat zuletzt mit sinkenden Abonnentenzahlen gekämpft und zuletzt einen Verlust von 4,4 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Das Abkommen ist für den Musikvertrieb Napster, der in Konkurrenz mit Amazon MP3, iTunes und anderen Online Stores lange um seine Existenz gekämpft hat, von Bedeutung, hat Napster doch erst kürzlich einen eigenen DRM-free MP3 Store gelaunched. Mit der im Mai erfolgten Eröffnung des Downloadangebots für Musik im kopierschutzfreien MP3-Format will sich Napster unabhängiger vom schwächelnden Abo-Geschäft machen.
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