Big Brother Awards: Jury und Kandidaten bekannt
Aus den über 80 eingereichten Nominationsvorschlägen hat das Organisationskomittee der diesjährigen Big Brother Awards der elfköpfigen Jury 56 Kandiaten zur Auswahl vorgelegt.
27 Eingaben wurden in der Kategorie Staat eingereicht, darunter zwei politische Parteien aus dem bürgerlichen Lager, weil sie offenbar ihre Wählerschaft bespitzelten. In der Kategorie Business (14 Nominationen) finden sich etliche Unternehmen, die versuchten, mit Wettbewerben oder Rabattkarten an die Daten ihrer Kunden zu gelangen. Dabei stellen die Veranstalter neuerdings eine Tendenz zu einer speziellen Form der Verrechtlichung fest: Einzelne Grossfirmen würden versuchen, die Bestimmungen des Datenrechts zu umgehen, indem sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen kleingedruckte Generalvollmachten zur Verarbeitung und Weitergabe von Kundendaten formulieren. Für einen Preis in der Kategorie Kommunikation sind sechs Unternehmen vorgeschlagen, darunter zwei grosse Telekomanbieter. Mit einem Lebenswerk-Award wird lebenslanges, besonders hartnäckiges Schnüffeln honoriert. In dieser Kategorie finden sich vier Anwärter, darunter ein Kriminalistikprofessor, ein Pressedokumentalist und der ominöse Club de Berne. Erneut angemeldet wurde ausserdem eine grosse Basler Chemiefirma, die aufgrund ihrer systematischen Urintests bei Lehrlingen bereits im Jahr 2000 einen Big Brother Award in der Kategorie Business erhielt.
Zur Jury gehören folgende elf Personen: Philippe Bach, Redaktor Le Courrier, Genf, Susan Boos, Redaktor WochenZeitung, St. Gallen, Nils De Dardel, SP-Nationalrat, Genf, Balthasar Glättli, Internet-Consultant und Gemeinderat Die Grünen, Zürich, Dore Heim, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zürich, Anne-Catherine Ménétrey, grüne Nationalrätin, St.Saphorin, Matthias Nast, Stiftung für Konsumentenschutz SKS, Bern, Anja Peter, Gemeinderätin Alternative Liste, Winterthur, Paul Rechsteiner, SP-Nationalrat und Präsident Schweizer Gewerkschaftsbund SGB, St.Gallen, Eric Send, Fachjournalist BR, Olten, Daniel Weber, Redaktionsleiter NZZ-Folio.
Nach zwei Anlässen in der Roten Fabrik findet der Big Brother Award diesmal als Gastspiel am Dienstag, den 29. Oktober, ab 18.30 Uhr im Casinotheater Winterthur statt.
Schwachstelle in DevOps-Plattform
Kritische Sicherheitslücke bedroht Gitlab-Server
Uhr
Nach mehreren Sicherheitsvorfällen
OpenAI trainiert Frontier Models künftig ohne Internetzugang
Uhr
KI entschlüsselt historische Geheimtexte
Von Nazi-Spionen bis zum Zodiac-Killer - KI mischt die Kryptoanalyse auf
Uhr
Einfach nein
Wie Harry Potter in 30 Sekunden hätte enden können
Uhr
Fachbeitrag von Swisscom
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Uhr
Smart Energy Party 2026
Vom Crescendo zum Fall - ein Abend voller Energie
Uhr
Am 29.10.2026
Einladung zum Webinar: Vertrauen in KI schaffen - sichtbar, kontrollierbar, sicher
Uhr
Swiss Sportstech Report 2026
Schweizer Sportstech-Branche setzt bereits rund 8 Milliarden Franken um
Uhr
Swiss Software Industry Survey 2026
Schweizer Software entsteht mit KI-Hilfe, aber nur selten im Agenten-Orchester
Uhr
KI-Modus und "Personal Intelligence" betroffen
Google kann Daten aus Gmail und Fotos für personalisierte Werbung nutzen
Uhr