Blick Online: Wegen unsicherer Schweizer Internetforschung verweise man unerlaubt auf IVW
Blick Online verspricht seinen Werbekunden auf seiner Site die "meistbesuchte Mediensite der Schweiz" zu sein. Man verzeichne durchschnittlich pro Tag 240'000 Visits und monatlich 49 Millionen Page Impressions. Blick beruft sich auf den deutschen Medienforscher IVW, das Pendant zur schweizerischen WEMF. Wie persoenlich.com berichtet, weiss man bei der IVW allerdings nichts vom Ringier-Titel, der kein IVW-Mitglied ist, und die IVW forderte Blick gestern Donnerstag auf, den Hinweis auf IVW unverzüglich zu entfernen. Blick will dies bis Ende des Monats tun.
Wie Blick-Online-Verlagsleiter Bernhard Wüthrich gegenüber persoenlich.com erklärt, läuft Blick Online auf dem Server der deutschen Tomorrow Focus, der auch die Besucher auf der Site zählt, und laut Wüthrich tut er dies gemäss IVW-Standards. Damit können Werbekunden allerdings nicht überprüfen, ob die Nutzungszahlen korrekt erhoben wurden, weil sie nicht von einer unabhängigen Stelle ermittelt wurden. "Die IVW überprüft auch die Focus-Gruppe. Die Nutzungszahlen unserer Website werden auf die selbe Art und Weise gemessen, können aber nicht nach IVW ausgewiesen werden, da Blick Online eine Schweizer Website ist", so Wüthrich gegenüber persoenlich.com.
Grund dafür, dass Blick Online die Daten nicht von der WEMF beglaubigen lässt, ist laut Wüthrich die derzeit unsichere Lage der Schweizer Internetforschung. Wüthrich: "Blick Online macht mit bei MA Comis und machte sich ein Bild von Net-Audit. Die zusätzlichen Kosten für Net-Audit wurden in Frage gestellt, da nicht klar war, welche Internetwährung sich in Zukunft am Markt durchsetzt." Dieser Entscheid wird nun noch weiter verzögert, weil aufgrund fehlender finanzieller Mittel die Gründer einer einheitlichen Internetforschung für die Schweiz, die WEMF und der SRG-Forschungsdienst, ein neues Modell erarbeiten müssen. Darum habe Ringier, so Wüthrich, aufbauend auf der Mitarbeit für eine neue Internetwährung, vor drei Monaten mit Net-Audit im Test begonnen.
Wie Blick-Online-Verlagsleiter Bernhard Wüthrich gegenüber persoenlich.com erklärt, läuft Blick Online auf dem Server der deutschen Tomorrow Focus, der auch die Besucher auf der Site zählt, und laut Wüthrich tut er dies gemäss IVW-Standards. Damit können Werbekunden allerdings nicht überprüfen, ob die Nutzungszahlen korrekt erhoben wurden, weil sie nicht von einer unabhängigen Stelle ermittelt wurden. "Die IVW überprüft auch die Focus-Gruppe. Die Nutzungszahlen unserer Website werden auf die selbe Art und Weise gemessen, können aber nicht nach IVW ausgewiesen werden, da Blick Online eine Schweizer Website ist", so Wüthrich gegenüber persoenlich.com.
Grund dafür, dass Blick Online die Daten nicht von der WEMF beglaubigen lässt, ist laut Wüthrich die derzeit unsichere Lage der Schweizer Internetforschung. Wüthrich: "Blick Online macht mit bei MA Comis und machte sich ein Bild von Net-Audit. Die zusätzlichen Kosten für Net-Audit wurden in Frage gestellt, da nicht klar war, welche Internetwährung sich in Zukunft am Markt durchsetzt." Dieser Entscheid wird nun noch weiter verzögert, weil aufgrund fehlender finanzieller Mittel die Gründer einer einheitlichen Internetforschung für die Schweiz, die WEMF und der SRG-Forschungsdienst, ein neues Modell erarbeiten müssen. Darum habe Ringier, so Wüthrich, aufbauend auf der Mitarbeit für eine neue Internetwährung, vor drei Monaten mit Net-Audit im Test begonnen.
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