Blogger berichten aus Burma - Militärregierung kappt Internetverbindung
In Burma sind derzeit Bürger-Journalisten, die Texte, Videos und Fotos an Blogs im Ausland senden, die einzige Informationsquelle über das Geschehen und das Ausmass der Gewalt an den Protestierenden. Heute nun hat die Militärregierung Burmas den Zugang zum Internet unterbunden. „Das Internet funktioniert nicht, weil ein Unterwasserkabel beschädigt wurde“, hiess es laut Nachrichtendienst AFP von offizieller Seite. Zudem sind die Internet-Cafés in Rangun geschlossen worden. Im in der Presse am meisten zitierten Blog, dem des Exil-Burmesen Ko Htike in London, ruft dieser Journalisten dazu auf, andere Wege der Übermittlung zu finden.
Als 1988 die Militärregierung 3'000 Oppositionelle tötete, war die Weltöffentlichkeit kaum darüber informiert. Dank Internet- und Handy-Übertragungen ist dies heute unmöglich geworden.
Der Blogger Bloggingtom hat in einem Posting alle wichtigsten Blogs zu Burma aufgelistet:
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