Bundesgericht: Comcom darf 3G Mobile UMTS-Lizenz entziehen

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Die Comcom hat 3G Mobile die UMTS-Lizenz wegen Verletzung der Konzessionsbestimmungen zu Recht entzogen, wie das Bundesgericht entschied. Damit hat das oberste Gericht die Beschwerde von 3G Mobile abgelehnt. Eine rechtliche Begründung liegt noch keine vor.
Die Telefonica-Tochter 3G Mobile hatte im November 2000 für 50 Millionen Franken eine UMTS-Konzession ersteigert, 2002 ihr Projekt in der Schweiz, Österreich, Deutschland und Italien aber auf Eis gelegt. Die ComCom hatte am 13. April 2006 entschieden, 3G Mobile (Telefonica) ihre UMTS-Konzession zu entziehen, worauf der Telco vor dem Bundesgericht eine Beschwerde einlegte.
Hierzulande sind Orange, Sunrise und Swisscom Mobile im Besitz von UMTS-Lizenzen. Was mit den frei gewordenen Frequenzen nun geschieht, muss die Comcom noch mitteilen.