Bundesrätin Doris Leuthard setzt sich am Asut-Seminar für ICT ein
Als Ehrengast trat Bundesrätin Doris Leuthard gestern an der Jahresveranstaltung von Asut, dem Schweizerischer Verband der Telekommunikation, auf. Die Erwartungen der über 900 Teilnehmer vornehmlich aus der Schweizer Telecom-Szene waren gross. Zusätzlich geschürt wurden sie von Asut-Präsident Fulvio Caccia in seinem Begrüssungswort: "Wir wissen, Frau Bundesrätin, dass Sie selbst keine direkte Federführung in Sachen E-Government und E-Health haben. Wir hoffen trotzdem, dass Sie in diesen Bereichen den Spielraum der Kollegialität ausreizen, um Tempo zu machen, im Interesse des Wirtschaftsstandortes der ganzen Schweiz." Mehr als das einmal mehr bekräftigte Geständnis, dass ICT im Staat eine wichtige Rolle spielen müsse, war dann allerdings nicht zu hören. Immerhin rechnete Leuthard vor, dass die Einführung der Onlineübermittlung der Lohndaten sowie die dank der digitalen Signatur möglich gewordene elektronische Verfügbarkeit der Meldungen des Schweizerischen Handelsamtsblattes, aber auch weitere administrative Entlastungen im Bereich Arbeitssicherheit zumindest in ihrem Departement (Volkswirtschaft) der Schweizer Wirtschaft Einsparungen von gut 70 Millionen Franken bringen würden. Zudem beantrage der Bundesrat dem Parlament, 6 Prozent mehr in Ausbildung und Forschung zu investieren.
Die weiteren Referate, unter anderem von Swisscom-CEO Carsten Schloter, Orange-CEO Andreas Wetter oder Ian Pearson, Futurologe von BT, sind auf der Website von Asut abrufbar.
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